
24.06.26 –
Windsbach: In der Sitzung waren neben den Ausschussmitglieder noch weitere Stadträte, sowie die Mitarbeitenden der Verwaltung und ein Zuhörer anwesend. Für die FLZ war niemand vor Ort.
Nachdem Bürgermeister Matthias Seitz die Sitzung eröffnet hatte, stand die Genehmigung des Protokolls der vorhergehende Sitzung vom 25.Januar 2025 an. Stadtrat Horst Ulsenheimer verwies darauf, dass darin vermerkt sei, dass er Anmerkungen zur Plakatierungsverordnung angesprochen habe. Diese Situation sei auch jetzt noch unverändert. Das Protokoll wurde einstimmig genehmigt.
Bekanntgaben gab es keine zu vermelden.
Im nächsten Tagesordnungspunkt wurden die möglichen Feierlichkeiten zum im Jahr 2028 anstehenden 750-jährigen Stadtjubiläum besprochen. Bürgermeister Seitz warf einen Blick zurück auf das Jahr 2003 und zur damaligen 725-Jahrfeier.
So gab es damals eine Ausstellung mit Funden aus der Bronzezeit. In 2003 war auch Antenne Bayern mit einer Veranstaltung in Windsbach. Weiter gab es ein Radrennen durch die Innenstadt und ein Gelöbnis der Bundeswehr. Zahlreiche Kulturveranstaltungen und Veranstaltungen von Vereinen ergänzten das Jubiläumsjahr 2003.
Bürgermeister Seitz merkte an, dass es der Gedanke der Verwaltung sei mit den Veranstaltungen das Interesse der Bürger für die langjährige Geschichte der Stadt Windsbach zu wecken. Bei der Jubiläumsveranstaltungen solle nach seiner Ansicht nicht nur auf ein Festwochenende abgezielt werden. Vielmehr sollten das ganze Jahr über auch kleinere Veranstaltungen verschiedener Akteure stattfinden.
Stadträtin Jenny Weid sah die Möglichkeit, dass die Grundschule zu der Stadtgeschichte eine kleine Ausstellung realisieren könnte. Stadträtin Elisa Geiselseder – Wörlein fand es gut, auch mit kleineren Veranstaltungen zu arbeiten. Stadträtin Kathrin Haumann und Stadtrat Martin Reck war es wichtig, dass dabei frühzeitig auch die Vereine in die Planungen eingebunden werden.
Bürgermeister Seitz sah dies auch so. Die Vereine werden wie beim Stadtfest benötigt, um die Bewirtung bei größeren Festen sicherzustellen.
Stadträtin Geiselseder-Wörlein brachte Veranstaltungen von Antenne Bayern oder des Bayerischen Rundfunks ins Gespräch. Stadträtin Weid regte an, die Geschichte der Markgrafen in Windsbach sichtbar zu machen.
Bürgermeister Seitz war erfreut von dem bunten Strauß an Ideen. Bei vielen der Veranstaltungen wird die Stadt Vorarbeit leisten müssen. Das Heimatmuseum und der Stadtturm bedürften bis dorthin eine Fassadenrenovierung. Wichtig sei es weiter zum Jubiläum ein Finanzbudget festzulegen. In diesem Zusammenhang merkte er an, dass das Stadtfest beim letzten Mal Kosten von ca. 40Tsd.€ ausgelöst habe.
Frau Laura Ell aus der Verwaltung wies darauf hin, dass die Bereitschaft der Vereine sich bei großen Festen einzubringen, leider abnehme. Dies sei bei manchen Vereinen auch der Altersstruktur der Mitglieder geschuldet. Bei Anfragen an die Vereine sind die Rückmeldungen oft recht verhalten.
Dem zweiten Bürgermeister Norbert Kleinöder war es wichtig, dass das Stadtjubiläum keine Kopie des Stadtfestes sein sollte. Die Frage von Stadtrat Horst Ulsenheimer zur möglichen Terminkollision mit dem Kernfrankenfest 2028 konnte Bürgermeister Seitz entkräften. Das nächste Kernfrankenfest werde die Stadt Heilsbronn nach der Fertigstellung ihrer Innenstadt ausrichten.
Angesprochen wurde auch der latente Mangel an Bierzeltgarnituren zu Veranstaltungen. Hier solle versucht werden, über das Regionalbudget eine Bezuschussung zu bekommen. Letztlich fasste Bürgermeister Seitz die Anregungen zusammen: Die Verwaltung werde zur nächsten Ausschusssitzung eine zeitliche Gliederung erstellen.
Im darauffolgenden Tagesordnungspunkt wurden die Planungen zum Stadtfest 2027 besprochen.
Frau Laura Ell führte aus, dass im Jahr 2025 Kosten von ca. 40 Tsd.€ für die Stadt anfielen. Das nächste Stadtfest wird am 12.und 13.Juni 2027 stattfinden, In den letzten Jahren lieh man zwei Bühnen, sowie die Bierzeltgarnituren aus. Die Beschattung konnte durch eigene Sonnenschirme gesichert werden. Weiter sei wichtig, dass bis zum Herbst die Bands bestellt würden. Für sie stelle sich die Frage, ob man wegen der hohen Kosten eventuell auf eine der beiden Bühnen verzichten könne. Weiter verwies sie darauf, wie schon erwähnt, dass die Bereitschaft der Vereine sich am Stadtfest zu engagieren abnehme. Auch dies spräche für nur noch eine Bühne.
Stadträtin Elisa Geiselseder-Wörlein stellte fest, dass zum Stadtfest ein Kinderprogramm fehle. Hier könne eine Kletterwand oder eine Hüpfburg möglicherweise abhelfen. Allgemein waren die Ausschussmitglieder einig, dass das Format mit dem Veranstaltungsort in der Innenstadt bleiben solle.
Stadtrat Martin Reck sprach die anfallenden Kosten für die Gutscheine unserer Senioren an. Nach Auskunft de Verwaltung gehe es um ca. 5500€ (Betrag aus 2025). Diese würden aber durch Sponsoring Windsbacher Bankenweitgehend abgedeckt. Bürgermeister Seitz schlug vor Weiteres bei einem Treffen im August zu besprechen.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Wiederaufnahme von Ehrungen für verdiente Bürgerinnen und Bürger. Laut Bürgermeister Seitz fand die letzte Ehrung im Jahr 2003 statt. Warum diese eingestellt wurden konnte, er nur vermuten. Die Kriterien die damals angewandt wurden, ließen eine Ehrung nur für Windsbacher Bürger zu. Die Vorschläge dazu mussten aus der Bevölkerung kommen. Ein weiteres Kriterium war die langjährige Tätigkeit für das Allgemeinwohl. Auch Ehrungen für besondere sportliche Leistungen waren im damaligen Kriterienkatalog vorgesehen. Letztlich musste der Stadtrat einstimmig der Verleihung einer Anstecknadel oder Medaille zustimmen. Man kam im Ausschuss überein, den Kriterienkatalog zu überarbeiten.
Danach wurden noch die Windsbacher Wanderwege, deren Beschilderung durch das Regionalbudget gefördert wurde, besprochen. Frau Ell gab bekannt, dass einer der Wanderwege eingezogen werden müsse. Der Grund dafür: Er laufe zum Teil über das Hofgrundstück einer Familie. Man war sich im Ausschuss einig, den Weg so zu verändern, dass er zumindest teilweise wieder genutzt werden könne. Außerdem soll ein weiterer Wanderweg im nördlichen Stadtgebiet hinzukommen.
Unter dem Punkt Anfragen sprach Stadtrat Horst Ulsenheimer die Situation mit den in der Innenstadt an den Straßenlampen angebrachten Aschenbechern an. Diese würden mit Abfall anderer Art zugestopft. Er bat darum zu prüfen, ob es nicht sinnvoll sei weitere Abfallkörbe unter den vorhandenen Aschenbechern in der Innenstadt anzubringen. Bürgermeister Seitz sagte eine Prüfung zu. Dann endete die Sitzung.
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