Die Stadt soll wachsen, aber mit Augenmaß!

 

Wir stehen für eine natur- und klimabewusste sowie eine sozial gerechte Stadtentwicklung zur Stärkung von Gemeinschaft und Teilhabe.

 

  • Eine Reduzierung des Flächenverbrauchs soll durch Nachverdichtung sowie eine vorausschauende Bauleitplanung, erreicht werden.
  • Um Dinkelsbühl auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten, sind folgende Maßnahmen zum Schutz vor Hitze, Starkregen und Überflutung im ganzen Stadtgebiet notwendig.  

1. Bau von Hitzeschutzräumen und weiteren Trinkbrunnen,o Entsiegelung asphaltierter Flächen
2. Anlage von Grün- und Wasserflächen zur Kühlung,
3. Einführung einer Baumschutzverordnung für den Erhalt bestehender Bäume,
4. Erhaltung und Berücksichtigung von Frisch- und Kaltluftschneisen im Rahmen der Bauleitplanung,
5. Ausbau von Wasserrückhaltemöglichkeiten (Rigolen, Zisternen, Sickermulden) sowie
6. Vermeidung von Versiegelung in Hochwasser gefährdeten Bereichen.

  • Dinkelsbühl soll klimaneutral werden, deshalb ist die Unterstützung der energetischen Sanierung von Altbauten, ggf. mit kommunalen Förderprogrammen, die Entwicklung eines nachhaltigen Wärmekonzeptes (u. a. durch Erweiterung der bestehenden und Bau neuer Nahwärmenetze) sowie schnelles Vorantreiben der kommunalen Wärmeplanung und der weitere Ausbau von erneuerbaren Energien (v. a. Photovoltaik und Windkraft), erforderlich.
  • Die Beteiligung von  Bürgerinnen und Bürgern in Dinkelsbühl muss dabei berücksichtigt werden. Finanzielles Engagement bei Projekten mit erneuerbaren Energien wird die Akzeptanz solcher Projekte verbessern und behält die Wertschöpfung in unserer Kommune.
  • Auf Dächern von Gebäuden, die außerhalb der Altstadt und im Eigentum der Stadt stehen, sollte Photovoltaik ausgebaut werden. Zudem sind im Zuge solcher Planungen immer (Groß-) Stromspeicher mitzudenken.
  • Für eine sozial gerechte Entwicklung der Stadt, ist die Schaffung bezahlbaren und sozialen Wohnraums unerlässlich. Deshalb muss barrierefreier, seniorengerechter und familienfreundlicher Wohnraum gefördert werden. Darüber hinaus sollen alternative Wohnkonzepte (bspw. Mehrgenerationenhäuser) unterstützt werden. Mit Einbindung der bestehenden Wohnungsbau-Genossenschaft und der Hospitalstiftung soll bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
  • Begegnungsorte für alle Generationen können das soziale Netzwerk der Stadt stärken. Erreicht werden soll dies in der Altstadt, den bestehenden und den neu zu planenden Stadtteilen u. a. durch die Gestaltung (weiterer) schöner, begrünter Plätze mit Sitzgelegenheiten und ohne Konsumpflicht.
  • Um diese Ziele zu erreichen, ist eine fachliche Leitung des Stadtbauamtes erforderlich. Zusätzlich muss die Stelle eines Klimaschutzmanagers eingerichtet werden. Beide Stellen sollen in enger Abstimmung mit Verwaltung und Stadtrat wirken.
  • Wohnnutzung von Gebäuden in der Altstadt und den Ortsteilen sollen Vorrang haben unter Einhaltung der Denkmalschutzvorgaben.

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