
01.07.26 –
Windsbach: In der Sitzung waren neben den Ausschussmitgliedern und Mitarbeitenden der Verwaltung nur noch ein Ortsprecher anwesend. Weitere Zuhörerende, sowie ein Vertreter der FLZ waren nicht vor Ort.
Nach der Genehmigung des Protokolls der vorhergehenden Sitzung kam Bürgermeister Matthias Seitz zu seinen Bekanntgaben:
Diese können sich dann neben den 5 vom Preisrichtergremium gesetzten Büros dem Wettbewerb stellen.
Im nächsten Tagesordnungspunkt wurden die geplanten Modernisierungsarbeiten für die OGTS- Nutzung des Anwesens Jahnring 3 beraten. Zur Erläuterung: Dieses Wohnhaus befindet sich im Eigentum der Stadt. Die OGTS benötigt für die Nachmittagsbetreuung zusätzliche Räume. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits ein Anbau an den Baukörper der Mittelschule betrachtet. Bis zur Fertigstellung dieser Räume entsteht für etwa drei Jahre ein zu überbrückender Raumbedarf. Dieser ließe sich entweder über zusätzliche Raumcontainer, oder eben durch die Nutzung des Wohnhauses im Jahnring 3 decken. Diese Vorgehensweise wird von der Verwaltung favorisiert, weil sich das Haus direkt neben der Mittelschule befindet. Um das Gebäude nutzen zu können sind allerdings etliche Arbeiten durchzuführen. So muss die Elektrik des Gebäudes geprüft und ggf. ergänzt werden. Weiter sind Bodenbelags- und Malerarbeiten nötig; ebenfalls muss der Kanal saniert werden. Gefordert wird ein Brandschutznachweis. Als geschätzte Kosten für die Sanierung nannte die Verwaltung einen Betrag von 50-70 Tsd.€. Die Schulaufsicht stimmt der Nutzung des Hauses für einen befristeten Zeitraum von drei Jahren zu.
Der zweite Bürgermeister Norbert Kleinöder fand die vorrübergehende Nutzung des Anwesens eine gute Lösung. Nicht zufrieden zeigte sich Stadtrat Martin Reck. „Er fände eine Containerlösung besser“, so seine Aussage. Die dabei entstehenden Kosten von bis zu 240 Tsd.€ ließen sich durch den Wiederverkauf der später nicht mehr benötigten Container reduzieren. Stadtrat Friedrich Schwarz verwies darauf, dass der Zeitdruck für die Nutzung des Wohnhauses spräche. Schließlich würden die Räume werden am 15. September zu Schulbeginn benötigt. Im Ausschuss kam man überein, dass die Vewaltung den Auftrag bekommt, die Sanierung möglichst kostengünstig abzuwickeln.
Stadtrat Friedrich Schwarz merkte noch an, dass man bezüglich der längerfristigen Sicherung des Raumbedarfes auch an andere Alternativen denken solle. So könne es Sinn machen, statt an einen Anbau an das Schulgebäude eine Container-Modulbauweise zu prüfen. In der Stadt Wolframs-Eschenbach gäbe es ein Beispiel das man in Augenschein nehmen könne.
Im darauffolgenden Tagesordnungspunkt standen Maßnahmen zum Straßenunterhalt auf der Tagesordnung. Nachdem in der Lärchenstraße in einigen Wochen die Stadtwerke ihr Wasser- und Stromnetz ertüchtigen werden, soll im Nachgang eine Deckensanierung, bzw. ein Vollausbau an der Straße erfolgen. Nachdem seitens der Verwaltung keine klaren Angaben zum dort zu erwartenden Unterbau gemacht werden konnten, empfahl Stadtrat Friedrich Schwarz dort zunächst Probeöffnungen durchzuführen. Anhand dieser ließen sich dann verlässlichere Angaben zum Unterbau machen. Stadtrat Martin Reck zeigte sich mit dem kurzfristigen Vorlauf zur Beratung unzufrieden. Schließlich müsse es schon länger bekannt sein, dass die Stadtwerke dort umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchführen wollen. Bürgermeister Seitz empfahl, die Vertagung der Beschlussfassung zu diesem Punkt in die nächste Sitzung.
Im Anschluss wurden noch einige Bauanträge positiv beschieden. Darunter der Bauantrag für einen Mobilfunkmast in der Gemarkung Ismannsdorf.
Unter dem Punkt Anfragen meldete sich zunächst Stadtrat Reck. Er erwähnte, dass er von einer Bürgerin angesprochen wurde, dass angeblich die erst neu erstellte Ludwigsstraße im Rahmen des Breitbandausbaus schon wieder aufgerissen werden müsse. Dies sei so nicht richtig, konnte Bauamtsleiter Friedrich Siemandel klarstellen.
Bürgermeister Seitz zeigte sich allerdings mit den Bauarbeiten die im Rahmen des Breitbandausbaus erfolgen mehr als unzufrieden. So würden sich die durchführenden Baufirmen an keinerlei verkehrsrechtliche Anordnungen halten. Auch sei er mit der zurückgelassenen Bauqualität nicht zufrieden. Bauamtsleiter Siemandel verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass zahlreiche Maßnahmen seitens der Stadt noch nicht abgenommen seien.
Stadtrat Martin Schumacher hatte mehrere Anfragen. Seine erste Anfrage bezog sich auf die Auswirkungen der Hitze der letzten Woche. Er wollte wissen, ob solche Hitzetage einen Investitionsbedarf bei städtischen Gebäuden auslösten. Falls dies der Fall sei, bat er dies beim nächsten Haushalt zu berücksichtigen. Bürgermeister Seitz verwies in diesem Zusammenhang, dass die Villa Kunterbunt bereits ein Klimasplitgerät erhalten habe.
( Anmerkung der Redaktion: im Jahr 2021).
Eine weitere Anfrage von Stadtrat Schumacher bezog sich auf die Situation mit dem Eichenprozessionsspinner. Geschäftsleiterin Frau Mayer erläuterte, dass z.B. im Waldstrandbad und auch an anderen Orte durch Fachfirmen gesprüht und abgesaugt wurde.
Seine dritte Anfrage bezog sich auf den aktuell sicherlich hohen Trinkwasserverbrauch. Schumacher verwies darauf, dass andere Kommunen z.B. wie Neuendettelsau zum Wassersparen aufgerufen haben. Dies wünsche er sich auch für die Wasserversorger wie die Reckenberggruppe und die Stadtwerke. Er bat die Verwaltung in der nächsten Sitzung über den Anstieg des Wasserverbrauchs zu berichten. Weiter bat er die Verwaltung, den Stadtrat über die beschränkte wasserrechtliche Erlaubnis die die Reckenberggruppe erhalten habe, zu informieren.
Nachdem keine weiteren Anfragen vorlagen, schloss Bürgermeister Seitz die Sitzung.
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