



14.01.26 –
Vor diesem Hintergrund lud der Arbeitskreis Frauen des Kreisverbands Ansbach von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu seinem Neujahrsempfang nach Neuendettelsau ein. Unter dem Schwerpunktthema Digitalisierung diskutierten die Teilnehmer*innen über politische Teilhabe, Gleichberechtigung und den zunehmenden digitalen Hass gegen politisch engagierte Frauen. Die Sprecherinnen des AK Frauen, Steffi Radinger und Lisa Renz-Hübner, begrüßten zahlreiche Gäst*innen aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik im Bürgertreff Neuendettelsau. Co-Gastgeber des Abends war der grüne Bürgermeisterkandidat für Neuendettelsau, Andreas Götz.
Im Rahmen der Veranstaltung stellten sich die beiden grünen Bürgermeisterinnenkandidatinnen Gabi Schaaf (Heilsbronn) und Sarah Friedrich-Bernhardt (Petersaurach) vor. Gabi Schaaf betonte in ihrer Rede: "Wir Frauen müssen sichtbarer werden in unserem Tun. Geht vorne ins Bild, setzt euch in die erste Reihe, meldet euch zu Wort. Denn wir sind damit Vorbilder und Mutmacherinnen für alle aktiven Frauen, die sich in so vielen Bereichen engagieren."
Außerdem stellte sich Sophia Göppel-Kraft vor, grüne Landratskandidatin für den Kreis Ansbach. Sie machte klar: "In Bayern sind nur 8 Prozent der Landratskandidierenden Frauen. Dabei bringen gerade Frauen die Perspektiven mit, die ein Landkreis braucht: Fürsorge für die Kinder, Verantwortung für Angehörige und den Blick für funktionierende Gesundheitsversorgung, Pflege, Notfallhilfe und einen verlässlichen ÖPNV. Deshalb bewerbe ich mich als Landratskandidatin für unseren flächengrößten Landkreis Bayerns."
Die Keynote Speech hielt Rebecca Lenhard MdB, Bundestagsabgeordnete für Mittelfranken und Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion für Digitales und Staatsmodernisierung. Sie berichtete von ihrem ersten Jahr im Deutschen Bundestag, von strukturellen Hürden für Gleichberechtigung und von den Chancen und Risiken der Digitalisierung für Demokratie und politische Teilhabe.
Frauen übernehmen einen großen Teil gesellschaftlicher Verantwortung – in Erwerbsarbeit, Care-Arbeit, Ehrenamt und Familie. Dennoch spiegelt sich diese Leistung nicht angemessen in politischer Macht und Mitbestimmung wider. Studien zeigen: Vielfältig zusammengesetzte Gremien treffen ausgewogenere, nachhaltigere und sozial gerechtere Entscheidungen. Gleichberechtigung ist daher keine Symbolpolitik, sondern Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie.
Gleichzeitig stehen politisch engagierte Frauen zunehmend unter Druck durch digitale Gewalt, Hasskommentare und gezielte Einschüchterung in sozialen Medien. Diese Angriffe richten sich häufig nicht gegen politische Inhalte, sondern gegen das Geschlecht oder die Rolle von Frauen in der Politik. Wer Gleichberechtigung ernst meint, muss Frauen auch im digitalen Raum schützen und ihre politische Teilhabe sichern.
Gleichberechtigung bedeutet keine Bevorzugung, sondern gleichen Zugang zu politischem Einfluss, Sicherheit und Anerkennung. Deshalb gilt am 8. März 2026, dem Weltfrauentag, mit Blick auf die Kommunalwahl ganz klar:
Es ist Wählt-Frauentag.
Der AK Frauen des Kreisverbands Ansbach von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzt sich weiterhin entschlossen für Gleichberechtigung, demokratische Teilhabe und eine respektvolle politische Kultur – analog wie digital – ein.
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