Bündnis 90/Die Grünen

Thematische Artikel im Kreisverband

Vorberatung des Haushaltsplans 2026

Aus des Bau- und Umwelt, sowie des Haupt- und Finanzausschusses

22.04.26 –

Windsbach: In den beiden Sitzungen waren die jeweiligen Ausschussmitglieder, einige Mitarbeitende der Verwaltung und einige Zuhörende anwesend. Für die FLZ war niemand vor Ort.

Nachdem Bürgermeister Matthias Seitz zunächst über die Genehmigung des Protokolls abstimmen ließ und keine Bekanntgaben vorlagen, konnte gleich mit der Vorberatung der Zahlen für den Haushalt 2026, sowie für den Finanzplan 2027 – 2029 begonnen werden.

Bürgermeister Seitz stellte zunächst klar, dass für 2026 mit deutlich niedrigeren Einnahmen aus der Gewerbesteuer zu rechnen sei. Diese Annahme rührt aus direkten Gesprächen mit Windsbacher Betrieben her. Gleichzeitig belasten die Vorgaben von Bund und Land die Haushalte vieler Kommunen, auch dem unserer Stadt. Unbefriedigend sei weiter, dass es bezüglich der Pflicht zur Ganztagsbetreuung die ab dem Schuljahresbeginn greift, seitens des Freistaates immer noch keine klaren Vorgaben gäbe.

Aufgrund der guten Einnahmesituation in 2026 steigt die Kreisumlage die die Stadt an den Landkreis weitergeben muss um ca. 500 Tsd.€.

Hier einige Zahlen aus dem Haushalt 2026:

  •  Verwaltungshaushalt                                      17,9 Mio.€      (Vorjahr 18,6 Mio.€)
  •  Vermögenshaushalt                                       11,6 Mio.€      (Vorjahr  12,6 Mio.€)
  •  Kreisumlage                                                     4,4 Mio.€      (Vorjahr   3,9 Mio.€)
  •  Einnahmen aus Einkommensteueranteil         4,1 Mio.€      (Vorjahr 4,0 Mio.€)
  •  Gewerbesteuer                                                 2,2 Mio.€       (Vorjahr 4,0 Mio.€)
  •  Personalausgaben Bauverwaltung und Bauhof 990 Tsd.€
  •  Personalausgaben allgemeine Verwaltung     1,3 Mio.€
  •  Personalausgaben Schule                             900 Tsd.€
  •  Gesamte Personalausgaben                           6,5 Mio.€
  •  Einnahmen aus Grundstückverkäufen            3,6 Mio.€

Hier einige Zahlen aus dem Finanzplan 2027 – 2029:

  • Rathausumbau                                                                         1,1 Mio.€
  • Anbau an Feuerwehrhaus in Neuses                                     150 Tsd.€
  • Anbau an Feuerwehrhaus in Brunn                                       350 Tsd.€
  • Dorfgemeinschaftshaus Suddersdorf                                     290 Tsd.€
  • Anbau Offene Ganztagsschule                                               6,0 Mio.€
  • Kostenanteil Hallenteil am Gymnasium                                  2,0 Mio.€
  • Kosten Erschließung Gewerbegebiet Hergersbach             10,0 Mio.€
  • Einnahmen aus Verkauf Gewerbegebiete                             23,0 Mio.€
  • Sanierung Stadthalle                                                               7,8 Mio.€
  • Gehwegsanierung Innenstadt                                                 500 Tsd.€
  • Radweg Aldi zur Kläranlage im Rezatgrund                           1,2 Mio.€

Nach der Vorstellung des Zahlenwerkes gab es dazu keine Änderungswünsche. So empfahlen beide Ausschüsse dem Stadtrat dem Haushalt und dem Finanzplan so zu beschließen.

Im Bauausschuss wurde der Löschwasserbehälter im Ortsteil Leipersloh erneut behandelt. Eine Ausschreibung die Kosten von 200 Tsd.€ ergab wurde im Juni 2025 aufgehoben. Jetzt wurden Firmen direkt um ein Angebot gebeten. So kann der gewünschte Betonbehälter von 96 m³ Inhalt mit befahrbarer Decke und das dazugehörige Umfeld jetzt für voraussichtlich   80 Tsd.€ realisiert werden. Die Ausführung erfolgt im Zuge der Dorferneuerung. Diese Vorgehensweise wurde einstimmig beschlossen.

Im Haupt- und Finanzausschuss kam die Ausweitung des Defi-Netzes (AED) zur Sprache. Vor längerer Zeit hat die Stadt bereits 20 Defi’s angeschafft, und somit fast alle Ortsteile versorgt. Jetzt sollen noch weitere installiert werden. In den Ortsteilen Wernsmühle und Wolfsau; sowie an den Spielplätzen Im Gründle, in der Lärchenstraße und in der Badstraße. Der Defi der bisher im Rathaus war wurde jetzt an der Außenfassade  des Rathauses angebracht und kann somit die Innenstadt abdecken. Nach der Anschaffung gibt es dann im gesamten Stadtgebiet 25 Defi’s. Die Kosten der anzuschaffenden Defi’s liegt inklusive Stromanschluss voraussichtlich bei 4000€ pro Stück. Alle vier Jahre muss dann ein Akkuwechsel stattfinden der bei ca. 400€ je Defi liegt. Sämtliche AED-Standorte werden in die entsprechenden Apps eingepflegt, um sie im Notfall schnell aufzufinden.

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