Ortsverband Windsbach

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Raus aus Öl und Gas!

Energiewende in Windsbach, was nun?

06.10.22

 

Anlässlich der Veranstaltung in Windsbach konnte der Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen  fast 50 Gäste begrüßen. Unser Landtagsabgeordneter Martin Stümpfig spannte mit seinen fachlich fundierten Aussagen einen weiten Bogen. Beginnend mit einer Bestandsaufnahme der Klimaentwicklung, über die derzeitige Abhängigkeit von Energielieferungen bis hin zur derzeitigen Preissituation. Hier so führte er aus, seien es vor allem die fossilen Energien die für die derzeitigen Preisanhebungen verantwortlich sind. Nur der massive Ausbau der erneuerbaren Energien könne dem etwas entgegensetzen. Ein weiterer Einsatz der verbliebenen Atomkraftwerke könne zwar etwas zur Netzstabilität beitragen; im gesamten Energiemix ist die zusätzlich angebotene Leistung allerdings wenig relevant.

Für Windsbach nannte Stümpfig folgende Zahlen:

  • 23 Mio. KWh Gesamter derzeitiger Stromverbrauch in Windsbach
  • 16  Mio. KWh Stromerzeugung  aus Biogas
  • 15 Mio. KWh Stromerzeugung aus Windkraft
  •  8 Mio. KWh Stromerzeugung aus Photovoltaik

Allerdings wird in Zukunft ein wesentlich höherer Stromverbrauch prognostiziert. Hier nannte er die Zahl von 60 Mio. KWh . Diese Zahl ist natürlich mit vielen Unwägbarkeiten behaftet. Im Wesentlichen liege  der höhere Bedarf an dem verstärkten Einsatz von Wärmepumpen und der Elektromobilität.

Er sprach auch noch viele andere Notwendigkeiten an:

  • So müsste die energetische Sanierung von Wohngebäuden aktiv angegangen werden.
  • Im Landkreis sei die Gründung einer Energieagentur mit dem entsprechenden Personal zu Energieberatung dringend notwendig. Andere Landkreise seien hier viel weiter als der Landkreis Ansbach.
  • Weiter müssten die Kommunen zur Aufstellung einer lokalen Wärmeplanung verpflichtet werden. Dies sei jedoch nur über Umwege durch die Bundesregierung umsetzbar.

Danach kam Stümpfig zum praktischen Teil des Abends. Er erläuterte anschaulich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Wärmepumpenvarianten. Beginnend bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe bis hin zur Erdwärmepumpe. Und hierzu gab es zahlreiche Nachfragen der Veranstaltungsteilnehmer*innen. Vorteilhaft sei es, so Stümpfig sich hier an einen erfahrenen Energieberater zu wenden.

Nach seinem Vortrag kam es zu einer umfangreichen Diskussion.

Zum Schluss bedankten sich die Vorstände bei den Gästen für den Besuch; bei Herrn Stümpfig für den interessanten Vortrag, und sicherten den Besuchern zu an dem Thema Energie weiter dran zu bleiben. So sei ein weiterer Vortrag dazu im nächsten Jahr bereit angedacht.

 

 

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