Die Schule am Ort lassen

Wir wollen unsere Schule am Ort lassen. Mit einem modernen Schulgebäude am bewährten Standort, das fit ist für die Zukunft und modernen, besten nachhaltigen Standards entspricht.

Wir wollen, dass die Grund- und Mittelschule Neuendettelsau an ihrem angestammten Platz zwischen Friedrich-Bauer-Straße, Friedhofstraße und Reuther Straße bleibt. Hier ist eine optimale Entwicklung des Schulstandorts möglich.

Das Raumfunktionsbuch und das pädagogische Konzept können auch am aktuellen Standort, in neu gestalteten Schulgebäuden umgesetzt werden. Für Lust aufs Lernen, neuen Raum für starke Kinder und ein zukunftsweisendes pädagogisches Konzept braucht es keinen Schulneubau auf der grünen Wiese.

Eine Sanierung mit Ergänzungsbauten, bei der möglichst viel von den bestehenden Gebäuden erhalten bleibt ist eine Investition in die Zukunft der Neuendettelsauer Kinder und Jugendlichen. Freilich bringt das Herausforderungen mit sich aber noch mehr Chancen, vor allem für ökologische Nachhaltigkeit und für Klimaschutz sowie für eine gesunde und vorausschauende Ortsentwicklung.Das sind der Erhalt des bewährten Standorts sowie eine nachhaltige Sanierung mit Ergänzungsbauten aus unserer Sicht allemal wert.

Deshalb unterstützen wir das Bürgerbegehren. Wir bitten Sie:
Stimmen Sie beim Bürgerentscheid, am Sonntag, 22.05.2022 mit „Ja“, für das Bürgerbegehren.
Nutzen Sie auch gerne die Möglichkeit, schon vorher per Brief abzustimmen.

Das spricht dafür, die Schule am Ort zu lassen:

  1. Genug Platz für Lust am Lernen ist da
  2. Angenehmes Klima und Hochwasserschutz
  3. Platz für alle erhalten
  4. Ressourcen sparen und Klima schützen
  5. Freie Fahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst

Genug Platz für Lust am Lernen ist da

Wir wollen die besten Bedingungen für die Neuendettelsauer Kinder und Jugendlichen. Wir wollen, dass sie Lust am Lernen haben. Wir wollen Raum für starke Kinder und ein zukunftsweisendes pädagogisches Konzept. Das alles ist laut Experten auch am bewährten Standort möglich.

Das Raumfunktionsbuch und das pädagogische Konzept können auch am aktuellen Standort, in neu gestalteten Schulgebäuden  umgesetzt werden. Für Lust aufs Lernen, neuen Raum für starke Kinder und ein zukunftsweisendes pädagogisches Konzept braucht es keinen Schulneubau auf der grünen Wiese.

Für die Neuendettelsauer Kinder und Jugendlichen und ihre Zukunft sind neben optimalen Lernbedingungen Freiräume zum Toben und Spielen sowie eine intakte Natur und eine lebenswerte Heimat genauso wichtig.

Lehrpläne und pädagogische Konzepte werden immer wieder an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Das ist gut, sinnvoll und notwendig. Gleichzeitig heißt das, dass pädagogische Konzepte wandelbar sind. In ein paar Jahren kann ein neues pädagogisches Konzept schon wieder ganz andere Anforderungen an ein Schulgebäude stellen. Deshalb halten wir es für unverhältnismäßig, ein Stück Heimat und Natur für ein zeitlich begrenztes Konzept vermutlich für immer zuzubetonieren.

Damit ein pädagogisches Konzept umgesetzt werden kann, ist viel mehr als ein absolut passender Schulneubau notwendig. Denn es sind vor allem die Lehrerinnen und Lehrer, die das pädagogische Konzept mit Leben füllen und umsetzen. Auch sie brauchen optimale Arbeitsbedingungen und das ist unabhängig von einem Schulneubau auf der grünen Wiese, der zu genau einem Konzept passt, das bei der Fertigstellung der Schule vielleicht schon wieder überholt ist.

Angenehmes Klima und Hochwasserschutz

Viel grüne Wiese befindet sich momentan zwischen Sportpark, Sonnenstraße, Haager Straße und Feldstraße. Diese wollen wir erhalten.

Die Wiese ist eine wichtige Frischluftschneise für diesen Bereich von Neuendettelsau. Künftig müssen wir, aufgrund der Klimakrise mit viel höheren Temperaturen,vor allem mit heißen Sommern rechnen. Dementsprechend brauchen wir besonders im Ort Flächen, die nicht versiegelt, die nicht zubetoniert sind. Denn Wiesen und Natur sorgen für Abkühlung und ein gutes Klima.

Außerdem sind unversiegelte Flächen ein wichtiger Beitrag zu einem optimalen Hochwasserschutz.Vollgelaufene, überflutete Keller gilt es auch in Zukunft zu vermeiden. Dafür brauchen wir Wiesen und andere Naturflächen, die das Wasser bei starkem Regen wie ein Schwamm aufsaugen. Auch mit Starkregenereignissen ist wegen der Klimakrise künftig häufiger zu rechnen. Unbebaute Flächen im Ort beugen vor und schützen.

Platz für alle erhalten

Wir wollen den Bolzplatz und den Spielplatz erhalten. Sie sind von den Neubauplänen bedroht. Zwar wird versprochen, Ersatz dafür in den Schulneubau zu integrieren. Doch ob das gelingen kann steht noch überhaupt nicht fest. Auch steht noch gar nicht fest, ob Bolzplatz und Spielplatz dann immer von allen genutzt werden könnten.

Der Bolzplatz und der Spielplatz sind wichtige Freizeiteinrichtungen vor allem für Kinder und Jugendliche in Neuendettelsau. Deshalb wollen wir sie erhalten. Und zwar so, dass sie frei zugänglich sind.

Außerdem ist die Wiese Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Deshalb wollen wir die Wiese als unbebaute Fläche erhalten, auch um einen Beitrag zum wichtigen Artenschutz zu leisten. Wir wollen dem Artensterben entgegenwirken, weil das auch uns Menschen hilft.

Ressourcen sparen und Klima schützen

Wir wollen die Schule am Ort lassen, weil das die Chance eröffnet, möglichst viel von den bestehenden Gebäuden zu erhalten. Auch das schützt das Klima. Denn unter anderem die Herstellung, der Transport und die Entsorgung von Baumaterialien kostet sogenannte „graue Energie“. Nach Expertenschätzung entspricht die graue Energie, die im Fundament, im Treppenhaus und den Geschossdecken sowie in den Außenwänden des bestehenden Schulgebäudes gespeichert sind 1.875 Tonnen CO₂. Möglichst viel von den bestehenden Gebäuden zu erhalten, schützt also das Klima.

Außerdem werden Ressourcen wie zum Beispiel Sand für Beton immer knapper. Das führt schon jetzt zu explodierenden Preisen und zu Verzögerungen bei Bauprojekten. Deshalb ist es ein Gebot der Stunde möglichst viel der vorhandenen Substanz zu erhalten. Auch um am Ende die Kosten für die neue Schule im Rahmen zu halten.

Freie Fahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst

Wir wollen freie Fahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst. Feuerwehr und Rettungswache befinden sich in unmittelbarer Nähe des möglichen neuen Schulstandorts. Feuerwehr und Rettungsdienst rücken über die Haager Straße aus. Über diese soll der Verkehr von und zur neuen Schule fließen. Zu Stoßzeit kann es also im Notfall zu Engpässen kommen mit eventuell gefährlichen Folgen.

Die Haager Straße müsste erst einmal für den zu erwartenden Verkehr erst einmal mit Parkverboten und Querungshilfen ertüchtigt werden. Auch das kostet Geld und belastet außerdem die Anwohner*innen.

Deshalb wollen wir die Schule am bewährten Standort lassen. Die Neugestaltung von Schulgebäuden und Pausenhof wollen wir nutzen, um die Verkehrsanbindung der Schule in die Reuther Straße zu verlegen. Schon jetzt ist der bewährte Schulstandort gut mit Bus und Bahn erreichbar mit Bushaltestelle vor der Tür und nur fünf bis zehn Minuten zum Bahnhof.

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