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Platz 1: Robert Tafferner

Robert Tafferner, 57 Jahre alt, verheiratet, einen erwachsenen Sohn. Ich bin Dipl. Sozialpädagoge und seit vielen Jahren als Bereichsleiter für ambulante und stationäre Angebote in einer Jugendhilfeeinrichtung im benachbarten Fichtenau tätig. Ich spiele in meiner Freizeit gerne Tennis und seit vielen Jahren mit Freunden im Stadtpark beim Musikpavillion „Boule Petanque“. Neben meiner aktiven Mitgliedschaft in der Tennisabteilung des TSV Dinkelsbühl bin ich auch Mitglied im Bund Naturschutz Bayern. Hier unterstütze ich die Aktivitäten im Arche Noah Garten. Durch die Mitgliedschaft im Jazzforum und meine regelmäßige Besuche im Schrannenkeller unterstütze ich gerne den Jazzkeller DKB. Ich bin gerne draußen unterwegs, gehe gerne Bergwandern und reise gerne.

Seit 1997 gehöre ich ununterbrochen dem Dinkelsbühler Stadtrat als Vertreter von B90/Die Grünen an. Seit 2012 bin ich Fraktionsvorsitzender. In den über 20 Jahren im Stadtrat war es mir immer wichtig sachorientiert, mit Augenmaß und dem Ziel einer gemeinschaftlichen, guten Lösung für die Stadt und ihre Bürger zu wirken. Umwelt- und sozialpolitische Aspekte einzubringen und mich für die nachhaltige Weiterentwicklung der Stadt einzusetzen, hat für mich einen hohen Stellenwert.

In den letzten Jahren war ich im Stadtrat im Rechnungsprüfungsausschuß, im Wirtschafts- und Finanzausschuß, dem Altenplegeheimausschuß und der Runde der Fraktionsvorsitzenden aktiv.

Dinkelsbühl braucht eine neue Politikkultur. Wir müssen einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander pflegen. Stadtentwicklung und Umwelt-, Arten- u. Naturschutz können erfolgreich miteinander verbunden werden. Wenn wir das wirklich wollen! Unsere Bürgerinnen und Bürger brauchen eine gemeinsame Vision zusammen mit ihren Vertretern im Stadtrat. Bürgerbeteiligungsformen müssen zuverlässig etabliert werden. Dafür setze ich mich ein.

Platz 2: Yasmin Hübel

Ich bin Yasmin Hübel, 24 Jahre alt und lebe im Wassertrüdinger Viertel in Dinkelsbühl.

Nach meinem Abitur entschied ich mich für eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliothek, die ich in der Stadtbibliothek Schwäbisch Hall absolvierte. In dieser Zeit wurde mir bewusst, dass ich meinen Lebensmittelpunkt in Dinkelsbühl sehe – da jedoch die Stellensituation für meinen erlernten Beruf in unserer Region quasi nicht existent ist, orientierte ich mich beruflich noch einmal neu und mache nun seit September 2018 eine Ausbildung zur Industriekauffrau in einem Dinkelsbühler Unternehmen, die ich nächstes Jahr beenden werde.

Im November 2018 habe ich mich nach jahrelanger Sympathie dazu entschieden, mich hier vor Ort bei den Grünen zu engagieren. Zum einen sind wir es den nachfolgenden Generationen schuldig, ihnen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, zum anderen möchte ich meinen Teil dafür tun, dem stetigen Rechtsruck in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken.

Mein Herz hängt sehr an meiner Heimatstadt Dinkelsbühl, wo ich gerne meine Freizeit mit Spaziergängen in unserer einmaligen Altstadt und dem wunderschönen Stadtpark verbringe. Eine meiner Leidenschaften sind außerdem Theaterbesuche, zum Beispiel im Dinkelsbühler Landestheater.

Als Stadträtin ist mir der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus in Dinkelsbühl wichtig, hier darf sich die Stadt nicht von Investoren abhängig machen und muss dieses Thema endlich selbst in die Hand nehmen. Auch die Förderung von günstigem Wohnraum für junge Familien und Alleinstehende ist ein Thema, das mit sehr am Herzen liegt.

Ein weiteres Herzensthema ist außerdem die Förderungen der kulturellen Institutionen unserer Stadt, wie zum Beispiel dem Landestheater, der Museen und der Musikschulen.

Platz 3: Alexander Bromberger

Mein Name ist Alexander Bromberger. Ich bin 32 Jahre alt, verheiratet, habe 2 wundervolle Kinder und einen Border Collie. Geboren und aufgewachsen bin ich in Dinkelsbühl und Botzenweiler. Studiert habe ich in Augsburg (Geographie) und in Kaiserslautern (Stadt- und Regionalentwicklung). Seit 2013 wohnen meine Familie und ich wieder in unserer schönen Stadt Dinkelsbühl. Anfangs noch stolze Altstadtbewohner sind wir mittlerweile in den Königshain gezogen. Unser Herz hängt trotzdem immer noch an der Altstadt. Hier gehen wir am liebsten Samstags zusammen auf den Wochenmarkt oder genießen im Weibsbrauhaus die hervorragende regionale Küche und einheimisches Bier.

Beruflich bin ich als Projektleiter für Erneuerbare Energie Projekte tätig und versuche tagtäglich die Energiewende ein Stückchen weiter voranzubringen. Ich möchte meinen Kindern und den zukünftigen Generationen einen lebenswerten Planeten hinterlassen. Diese Ziel brachte mich zu meinen Engagement für die Grünen denn nur die Grünen stehen für 100% Energiewende und das so schnell wie möglich!

Als Stadtrat werde ich mich für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energie in Dinkelsbühl einsetzen. Hierbei ist mir wichtig, dass zukünftige Projekte durch uns Dinkelsbühler betrieben werden. Die Wertschöpfung solcher Projekt muss in Dinkelsbühl bleiben und nicht an auswertige Investoren fließen. Außerdem werde ich mich dafür einsetzen, dass wir in Dinkelsbühl endlich ein Leerstandskataster und ein strategisches Leerstandsmanagement auf die Beine stellen das den Namen auch verdient. Hierdurch können wir innerstädtische Potentiale identifizieren und entwickeln anstatt im Außenbereich immer mehr Flächen zu verbrauchen.

Platz 4: David Schiepek

Ich heiße David Schiepek und bin 18 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen bin ich in der Dinkelsbühler Kernstadt. Nach meinem Abitur am Gymnasium Dinkelsbühl im Sommer letzten Jahres studiere seit Herbst Englisch und Sozialkunde für Gymnasiallehramt in Würzburg.

Seit meiner frühen Jugend engagiere ich mich ehrenamtlich in unserer Stadt. So habe ich zum Beispiel im Helferkreis für Flüchtlinge Deutschunterricht gegeben und war für zwei Jahre Schülersprecher am Gymnasium Dinkelsbühl.

Nach meinem Abitur habe ich mit einer Mitschülerin die Ortsgruppe von Fridays for Future gegründet. Gemeinsam haben wir bereits zwei Demonstrationen und im Herbst in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen in der Stadt den „1. Dinkelsbühler Klimaherbst“ organsiert, der in der Öffentlichkeit überraschend viel Anklang gefunden hat.

In all diesen Tätigkeiten konnte ich feststellen: In Dinkelsbühl läuft vieles falsch, vieles passiert gar nicht oder viel zu langsam. Außerdem finde ich es schade, dass viele junge, engagierte und kluge Menschen mit ihrem Schulabschluss die Stadt dauerhaft verlassen und ein spürbares Vakuum an ökologischem, progressivem und jugendlichem Einfluss in der Öffentlichkeit und der Stadtpolitik hinterlassen.

Nach langer Überlegung kam ich für mich zum Schluss: Ich möchte diesen Trends entgegenwirken und mich in meiner Heimatsstadt politisch engagieren.

Ich kandidiere daher auf Platz 4 der Liste von Bündnis 90 / Die Grünen für dieses Gremium.

Neben meiner Mitgliedschaft bei Bündnis 90 / Die GRÜNEN bin ich Mitglied bei Klimaschutzdorf e.V., dem Theater- und Kulturring, Amnesty International, dem Bund Naturschutz.

Am Herzen liegt mir vor allem ein deutlich spürbareres städtisches Engagement für Klima- und Umweltschutz, das über die aktuelle Schaufensterpolitik hinausgeht. Flächenverbrauch sollte drastisch reduziert werden, die Stadt sollte ein groß angelegtes Artenschutz-Projekt initiieren, ein Klimaschutzkonzept ausarbeiten, und und und. Außerdem setzte ich mich als begeisterter Radfahrer und Fußgänger für den Aufbau eines Radwegenetzes und der Beseitigung von Gefahrenstellen für Radler*innen und Fußgänger*innen ein, damit diese klimafreundlichen Fortbewegungsmittel in Dinkelsbühl attraktiver werden.

Darüber hinaus möchte ich im Stadtrat eine Stimme für die jungen Menschen in Dinkelsbühl werden, die sich altersbezogen bisher überhaupt nicht in der Zusammensetzung des Stadtrates widerspiegeln können. Ich möchte mich zum Beispiel für die Schaffung eines Jugendbeirates und die Verbesserung des Freizeitangebotes für Jugendliche einsetzen, dazu gehören zum Beispiel die Förderung von Nachtleben innerhalb der Kernstadt oder ein speziell für Jugendliche erweitertes Kulturangebot.

In den nächsten sechs Jahren möchte ich dazu beitragen, Dinkelsbühl gemeinsam zu einer sozialeren , ökologischeren und noch lebenswerteren Stadt zu machen. Weil wir hier leben!

Platz 5: Stefan Klein

Ich wurde 1977 in Dinkelsbühl geboren und bin wie meine Vorfahren tief in meiner Heimatstadt verwurzelt. Ich bin seit 11 Jahren verheiratet und habe eine zweijährige Tochter.

Neben der Mitgliedschaft in diversen Vereinen bin ich unter anderem, seit ich Lorebub war, bei der Kinderzeche aktiv und habe dort viele Stationen (Lorekinder, Knabenbataillon, Kleiner Obrist, Schäferreigen, Knabenkapelle, Schwedische Reiterei, Marodeure) auf beiden Seiten der Stadtmauer durchlebt.

Früh war für mich klar, dass ich mein Leben in Dinkelsbühl verbringen möchte. Deshalb habe ich mich nach meinen Studien „Brauereiwesen und Getränketechnologie“ (TU München-Weihenstephan) und BWL (FernUni Hagen) 2008 mit meiner eigenen Brauerei selbständig gemacht. Mittlerweile schon im fünften Jahr betreibe ich einen Biergarten auf dem Volksfest am Schießwasen.

Schon von Jugend an engagiere ich mich politisch und durfte auf diesem Weg in den letzten zwei Wahlperioden für die GRÜNEN im Stadtrat tätig sein. Seit 2014 vertrete ich die Stadt Dinkelsbühl als Zweiter Bürgermeister.

Gern würde ich den guten Weg, den die GRÜNEN seit 30 Jahren im Stadtrat gehen, weiter begleiten und mich auch in Zukunft für unsere einzigartige Heimatstadt und den Landkreis Ansbach (Kreistagswahl Platz 14) einbringen.

Besonders liegt mir dabei am Herzen,

- dass bei aller Zukunftsgewandtheit unsere historische Basis nicht vergessen wird,

- dass das Gleichgewicht zwischen Fortschritt und Weiterentwicklung und Erhalt und Schutz im wirtschaftlichen als auch im ökologischen Bereich gewahrt und sofern es schon in Schieflage ist, wieder gerade gerückt wird

- und wieder mehr Rücksicht auf von Projekten betroffene Be- und Anwohner genommen wird, damit jeder sein Leben gut und gern in seinem Umfeld verbringen kann.

Dabei wird es zukünftig unerlässlich sein, die Bürger Dinkelsbühls mehr in den Mittelpunkt zu stellen und ihre Interessen und Ideen mit- und aufzunehmen.

Platz 6: Dr. Gero Stumpf

Mein Name ist Gero Stumpf. Ich bin 79 Jahre alt, verheiratet und seit über 10 Jahren in Dinkelsbühl als Allgemein – und Hausarzt tätig.

Mein besonderes Anliegen ist die Erhaltung und Intensivierung der hausärztlichen Versorgung der Bürger von Dinkelsbühl. Zu diesem Thema gehört auf alle Fälle auch die Erhaltung unseres Krankenhauses, das inzwischen in allen Bereichen von hochqualifizierten Fachärzten versorgt wird (außer Gynäkologie und Geburtshilfe). Es ist eine absolute Notwendigkeit, ein Krankenhaus mit diesem Format für eine große Kreisstadt als Anlaufstelle für ärztliche Notfälle und ihre weitere Versorgung zu erhalten.

Ein Punkt, der mich mit den“Grünen“ verbindet und wofür ich mich intensiv einsetzen werde, ist, den Flächenfraß und die extreme Versiegelung der Natur in und um unsere Stadt zu verhindern.

Ebenfalls werde ich mich einsetzen für die Entflechtung des Autoverkehrs in der Innenstadt, um insbesondere auch für ältere und behinderte Menschen eine lebenswerte Situation in der Altstadt zu bewirken.

Wir brauchen neue Gestaltungsideen in Dinkelsbühl und ein schlüssiges Konzept für das Parksystem.

Platz 7: Ludwina Pratz

Seit 34 Jahren lebe ich mit meiner Familie in einem OT von Dinkelsbühl. Mitarbeiten und Helfen sehe ich als meine Bürgerpflicht an, somit war ich 25 Jahre in verschiedenen Vorständen ehrenamtlich tätig.

Ich wünsche mir für die Zukunft unserer Kleinstadt mehr Ruhe in Bezug auf den Verkehr in der Altstadt und einen ehrlicheren und faireren Umgang miteinander im Stadtrat. Nicht ausbooten und täuschen, sondern gut informieren und  zusammenarbeiten. Jeder gibt sein Bestes, davon bin ich überzeugt.

Platz 8: Martin Ritter

Mein Name ist Martin Ritter, ich bin 63 Jahre alt und lebe mit meiner Ehefrau in Dinkelsbühl. Unsere beiden erwachsene Kinder leben in Erlangen und München. In meine Praxis für Physiotherapie , die ich seit 1993 in der Altstadt betreibe,  fahre  ich mit dem Rad. Ich nutze das Fahrrad auch für Hausbesuche zu meinen Patienten und zum Einkaufen, weshalb mir an einer Verbesserung der Situation für dieses klimaschonende Verkehrsmittel sehr gelegen ist. Um mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren, ist der Aufbau eines Radwegenetzes für Dinkelsbühl unerlässlich.  Für die Arbeit im Stadtrat erachte ich eine gute Kommunikationsstruktur und Transparenz für wünschenswert. Die Grünen wähle ich seit ihrer Gründung, da sie  konsequent für Klimaschutz eintreten. Über deren Slogan aus den achtziger Jahren , „ Jute statt Plastik“ wurde damals gelächelt. In den heutigen Zeiten der Nachhaltigkeits- und Müllvermeidungsdebatte tun das nur noch wenige.

Platz 9: Monika Weiß

Ich, 62 Jahre, und meine drei Kinder mit ihren Familien wohnen in Dinkelsbühl. Mit gefällt, dass es in unserer "kleinen" Stadt Initiativen wie PROGRAMMÄNDERUNG (Kinoverein) und PRO ALTSTADT gibt, die auch gerne unterstütze.

Mein "Brennpunkt" ist der Bau von Sozialwohnungen und zwar in jedem Wohngebiet der Stadt! Ich möchte Dinkelsbühl liebens- und lebenswert erhalten, für alle. In der Stadt brauchen wir ein gutes Miteinander der Bürger/innen. Auch wenn Ansichten und Meinungen manchmal auseinander gehen, ist ein verträglicher Umgang wichtig.

Platz 10: Patryk Zielinski

Mein Name ist Patryk Zielinski, ich bin 20 Jahre alt und zurzeit ein Student auf der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen. Ich studiere Politikwissenschaften und Ökonomie. Mit 10 Jahren bin ich mit meiner Mama nach Dinkelsbühl gekommen und habe sehr schnell diese Stadt in mein Herz geschlossen.

Zu Beginn meiner Ankunft besuchte ich die Hans-von-Raumer Mittelschule. Nach zwei Jahren wechselte ich zu der Wirtschaftsschule und blieb dort um meine Mittlere Reife zu erreichen. Auch besuchte ich die Fachoberschule in Ansbach damit ich in der Lage bin meinen Traum zum Studieren zu erfüllen, somit habe ich einen großen Einblick bekommen in die verschiedenen Schulformen die es bei uns zur Auswahl gibt. Deshalb ist eines meiner wichtigsten Themen die ich mit einbringen wollte die Stärkung unserer Schulen und Kindergärten, denn nur so stehen jedem alle Türen offen um seine Träume zu erfüllen.

Mein wohl wichtigstes Anliegen wäre aber die Reaktivierung der Bahn in Dinkelsbühl. Die Bahn würde nicht nur unsere Mobilität stärken, sie würde auch unsere Stadt für Wirtschaft aber auch für z.B. neue Ärzte attraktiver machen, die leider immer weniger in ländlichen Gebieten vorhanden sind.

Ich besitze vielleicht nicht die große Erfahrung wie manch anderer Kandidat, jedoch kann ich diese Schwäche mit Kreativität und neuen Ideen wiedergutmachen.

Platz 11: Christine Weigle

Mein Name ist Christine Weigle, bin 55 Jahre alt und verheiratet. Ich arbeite in der Nähe von Dinkelsbühl als kfm. Angestellte. Geboren und aufgewachsen bin ich mit meinen fünf Geschwistern in Dinkelsbühl in der VDK Siedlung am Roten Kreuz. Nach Abschluss der Mittleren Reife in Feuchtwangen an der Realschule hat es mich für ein paar Jahre nach Italien und Griechenland gezogen um Land und Leute kennenzulernen. Eine erfahrungsreiche und wunderbare Zeit.

Nach einigen Jahren in Nürnberg bin ich 2004 wieder in meine Heimatstadt zurückgezogen.

Ich schätze die Lebensqualität unserer wunderbaren Stadt und möchte aktiv dazu beitragen diese zu bewahren und noch schöner und lebenswerter zu machen.

Platz 12: Dr. Wolfgang Koch

Als Entwickler der Photovoltaik Produktion (PV) seit 1980 ist es mir ein Anliegen, dass die PV energisch ausgebaut wird. Dank des Marktanschubprogrammes EEG bietet die PV inzwischen die preiswerteste Stromerzeugung (<10 Cent/kWh). Zur Reduktion des CO2 Ausstoßes muss der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden (Bahnanschluss für Dinkelsbühl). Die Schaffung eines Radwegenetzes und die weitere Aufstellung von Ladestationen für E-Fahrzeuge sowie eine Wasserstofftankstelle sind zu forcieren.Die nächtliche Lichtverschmutzung sollte dringen, zum Schutz von Insekten und Vögeln, durch Abschaltung nächtlicher Dauerbeleuchtung vermieden werden. Der Landverbrauch muss durch intelligentes Leerstandsmanagement, Nachverdichtung und der Vermeidung unnötigen Straßenbaues reduziert werden. Der Baumbestand in der Altstadt muss geschützt werden und im Umgriff der Stadt ausgebaut und gepflegt werden. 

Platz 13: Katharina Sparrer

Mein Name ist Katharina Sparrer, 22 Jahre alt. Derzeit bin ich Studentin der Sonderpädagogik in Würzburg im fünften Semester und strebe den Beruf der Lehrkraft an der Förderschule an. Dinkelsbühl habe ich als Heimat lieben gelernt, ich verbringe immer noch den Großteil meiner Zeit hier und möchte mich aus diesem Grund nun auch als junger Mensch politisch in unser schönes Städtchen einbringen.

Durch mein Studium liegen mir vor allem soziale Themen am Herzen, sozialer Wohnungsbau, Gleichstellung und vor allem ein freundlicher, wohlwollender und integrierender Politikstil dabei essentiell für mich.

Platz 14: Gerhard Zitzmann

Mein Name ist Gerhard Zitzmann. Ich bin 61 Jahre alt, verheiratet, lebe seit 22 Jahren in Dinkelsbühl und bin als selbständiger Energieberater tätig. Seit 2008 bin ich Mitglied des Stadtrats. Dort habe ich mich insbesondere für die Belange unserer Umwelt eingesetzt. Oft bin ich Ansprechpartner für BürgerInnen, die versuchen, allzu radikale Baum-und Heckenschnittmaßnahmen im Stadtgebiet zu verhindern. Die Arbeit im Stadtrat und im Bau-, Grundstücks- und Umweltausschuss konnte sicherlich helfen, die ein oder andere Grünfläche zu bewahren und das Bewusstsein dafür zu schärfen. Für größere Schritte hin zu einem adäquaten Umwelt-, Natur-, Klima- und Artenschutz reichten die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat der letzten Ratsperioden allerdings nicht aus. Die vom Oberbürgermeister und der CSU propagierte Politik der „kleinen Schritte“ wird uns angesichts des dramatischen Artensterbens und der erwiesenen Klimaerwärmung nicht weiterbringen. So will ich mich weiterhin für eine Baumschutzverordnung, ökologische Schulungen für Stadtgärtner, ein umfassendes kommunales Klimaschutzkonzept, Müllvermeidung, Umwelterziehung und vieles mehr einsetzen.

Platz 15: Katharina Horst

Dinkelsbühl liegt mir am Herzen, darum möchte ich mich einbringen unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter zu machen. Zusammen mit meinem Lebensgefährten und unseren zwei Kindern wohne ich in der Altstadt von Dinkelsbühl. Nach meinem Studium von Media System Design in Darmstadt und Singapur sowie Stationen in Frankfurt, Hamburg und Bamberg bin ich 2013 in meine Heimat zurückgekehrt.

Für mich sind Toleranz und Weltoffenheit zentrale Werte. Dies gilt auch für die Stadtpolitik, denn nur gemeinsam, auch unter Einbindung der StadtbewohnerInnen ist es meiner Meinung nach möglich vielfältig und gerecht zu gestalten.

Beruflich bin ich in Teilzeit bei einem Versandhandelsunternehmen für Schul- und Kindergartenbedarf in Ellwangen tätig.

Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich mit meinen zwei Kleinkindern, häufig auf Spielplätzen, im Kinderturnen oder im Freibad. Außerdem singe ich im Hit & Gospelchor Querbeet in Gerolfingen, liebe Krimis, nähe sehr gerne und versuche möglichst viel Zeit mit meiner Familie & meinen Freunden zu verbringen.

Ich wünsche mir für Dinkelsbühl mehr GRÜN & Freiräume zum Verweilen in der Stadt. Und jeder Mensch soll ohne Barrieren selbständig dahin gelangen können, wo er hin möchte. Dafür muss Dinkelsbühl wirklich barrierefrei werden. Außerdem brauchen wir ein nachhaltiges Verkehrs- & Parkkonzept und den Bahnanschluss - damit Dinkelsbühl den Anschluss nicht verpasst.

Platz 16: Bernhard Schürlein

Mein Name ist Bernhard Schürlein, ich bin 57 Jahre alt und betreibe seit über 30 Jahren einen Milchviehbetrieb mit Ackerbau nach ökologischen Kriterien. Schon früh habe ich eine Photovoltaikanlage zur Gewinnung von erneuerbarem Strom installiert. Ökologische Ziele waren mir schon während meines gesamten Berufslebens wichtig. Seitdem unterstütze ich auch die Dinkelsbühler Grünen. Wenn mir mein Betrieb etwas Freizeit erlaubt, lese ich gerne und viel.

Platz 17: Sonja Richter

Mein Name ist Sonja Richter. Ich bin 55 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren Tieren am Dinkelsbühler Nordhang. Seit vielen Jahren arbeite ich als kaufmännische Angestellte in der Verwaltung eines Unternehmens im Ortsteil Waldeck.

Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs. Mein Kraftplatz ist der Aralweiher mit seiner wunderbaren Umgebung. Die Wiesen und Felder, auf denen im Frühling übermütige Hasenfamilien hoppeln, im Sommer der Weiher, der zum Baden  und ausruhen einlädt, im Herbst, der Morgennebel über dem Wasser mit den Konturen der Wasservögel, im Winter die Starre, das Innehalten, Zeit für Rückblick.

Und, weil wir in Dinkelsbühl auch in der Zukunft gut leben wollen, muss es selbstverständlich sein, sich  für den Erhalt der Natur und der Artenvielfalt einzusetzen. „Coffee to go“, „Take away“ bleibt die Ausnahme,  es macht Freude, das Getränk und den Snack im Gastronomiebetrieb im Porzellangeschirr zu konsumieren und diese Zeit für eine Entschleunigungspause zu nutzen.

Deshalb unterstütze ich die Grünen auf der Stadtratsliste. Denn seit ihrer Gründung 1979 ist Ökologie ein Kernthema der grünen Partei. Und auch in Dinkelsbühl ist dies wichtiger denn je.

Platz 18: Karin Ritter

Als frühere Stadträtin in Dinkelsbühl und Kreisrätin im Landkreis Ansbach weiß ich, wie dick die Bretter sind, die die Grünen politisch bohren müssen. Der weltweite Bewusstseinswandel um die Erde und die Schöpfung hat mich motiviert, noch einmal für den Stadtrat anzutreten. Mit meinem Mann lebe ich seit 35 Jahren in Dinkelsbühl, beide Kinder sind erwachsen und leben in München und Erlangen. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Leidenschaft als Osteopathin und Fachbuchautorin. Ohne mein Fahrrad geht nichts, ich gehe regelmäßig schwimmen, liebe Schach, Skat und andere Strategiespiele, feiere und  lache gerne, und wenn ich mal still sitzen muss oder will, sitze ich schreibend am PC - oder strickend vor dem Münster-Tatort. Mein Ziel im Stadtrat ist, dass das Fahrrad fahren bei guten Bedingungen für die Dinkelsbühler so selbstverständlich wird, wie für die Münsteraner in meiner alten Heimatstadt Münster.

Platz 19: Melanie Gehring

Mein Name ist Melanie Gehring. Ich bin 48 Jahre alt, gebürtige Dinkelsbühlerin und betreibe nach einer Lehre als Brauerin und Mälzerin und einem Studium zur Diplombraumeisterin seit nunmehr 20 Jahren eine Gasthausbrauerei in der Dinkelsbühler Altstadt. Da mir und uns eine nachhaltige Lebensweise wichtig ist, erziehen wir unsere beiden Töchter zu verantwortungsvollen Menschen mit Gespür für die Bedürfnisse anderer und der Natur, in der wir leben. Auch im beruflichen Umfeld und als Arbeitgeberin lege ich großen Wert auf Nachhaltigkeit, Regionalität und Fairness.

Ein weiteres Anliegen ist mir ein bewusster und unserer Altstadt angemessener Tourismus, um die Einzigartigkeit unserer Stadt auch für folgende Generationen zu erhalten und zu bewahren - ohne Stillstand, jedoch mit Bedacht und Augenmaß.

Platz 20: Matthias Bräuer

Dinkelsbühl ist mein Zuhause und liegt mit am Herzen. Ich engagiere mich beim Bund Naturschutz und beim Landesbund für Vogelschutz.

In Dinkelsbühl kann mehr für die Natur getan werden, Potential für grüne umweltfreundliche Kommunalpolitik ist vorhanden!

Ich bin 63 Jahre, verheiratet, wir haben drei Kinder und zwei Enkelkinder (bald drei). Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie und würde gerne für die Fahrt nach Ansbach auf das Auto verzichten, wenn es flexible mobile Konzepte gäbe.

Platz 21: Emmelie Feurer

Mein Name ist Emmelie Feurer. Ich bin 19 Jahre alt und wohne seit meiner Geburt in Dinkelsbühl, bzw. Segringen. Aktuell besuche ich die 12. Klasse eines Gymnasiums und werde dies Jahr mein Abitur machen. In meiner Freizeit unternehme ich gerne etwas mit Freunden , was sich in Dinkelsbühl als eher schwierig gestaltet. Darum ist eines meiner Anliegen  Dinkelsbühl auch für Jugendliche wieder etwas attraktiver zu machen, um so zum Beispiel zu vermeiden Kilometer weit fahren zu müssen um ein Angebot von Freizeitaktivitäten zu haben. Aufgrund dessen, dass ich außerdem einige Freunde im Kreis Ellwangen und Crailsheim habe, würde ich mir eine bessere Busverbindung und eine Bahnreaktivierung wünschen, da ich bis jetzt immer auf das Auto angewiesen bin.

Platz 22: Sabine Tsakmakidis

Mein Name ist Sabine Tsakmakidis. Ich bin 48 Jahre alt,Physiotherapeutin,gebürtig aus Rotenburg a.d.Fulda in Nordhessen und seit 15 Jahren mit meiner Familie wohnhaft im Raum Dinkelsbühl(5 Jahre in Wilburgstetten-Wittenbach,10 Jahre in der Altstadt von Dinkelsbühl). In dieser Zeit habe ich mich bereits sozial ehrenamtlich im Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik in Dinkelsbühl und der Gründung der Waldorfschule(Standort Crailsheim) engagiert,sowie bei der Pfadfinderarbeit der "Freien evangelischen Gemeinde" von Dinkelsbühl und zuletzt im Helferkreis für Flüchtlinge in der Flüchtlingshilfe.

Aus aktuellem Anlass möchte ich mich nun neben meiner Arbeit auch politischen Themen widmen und die Arbeit der Grünen in Dinkelsbühl tatkräftig unterstützen und mitgestalten. Es waren die jungen Menschen unserer Stadt,unseres Landes und von Europa,die mich mit Ihren beherzten Aktivitäten und "Fridays for Future" angesteckt haben. Der Schwerpunkt meiner beruflichen Arbeit ist seit über 25 Jahren die physiotherapeutische Behandlung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen mit dem Ziel der Verbesserung Ihrer Lebensqualität. Deshalb möchte ich mich besonders für Barrierefreiheit auch in kommunalen Einrichtungen in Dinkelsbühl einsetzen.

Als passionierte Bahnfahrerin lag und liegt mir die Reaktivierung der Bahn,die Ausweitung des ÖPNV-Angebots und der Ausbau des Radwegenetzes in und um Dinkelsbühl sehr am Herzen. Weiterhin möchte ich mich für unsere Umwelt und unser Klima einsetzen und dringend notwendige Maßnahmen hierfür voran treiben. Mein Augenmerk liegt hier besonders auf "Mehr Blüh-und Grünflächen in und um Dinkelsbühl,der Aufforstung unserer Wälder und der Förderung von Bio-Landwirtschaft."

Ich freue mich auf die bevorstehenden neuen Aufgaben und über Ihre Unterstützung am 15.März.

Ihre Sabine Tsakmakidis

Platz 23: Dietrich Stoll

Einerseits bin ich im zarten Alter von 69 Jahren wohl nicht mehr der Idealkandidat für den Stadtrat, andererseits, der Alterdurchschnitt der Bevölkerung steigt ständig und Senioren wollen auch repräsentiert werden. Ich wohne in der Hohenschwärz, vielleicht suchen die Menschen dort auch einen Ansprechpartner für ihre Probleme.

Meine Hauptanliegen sind

a) die Erhaltung des Krankenhauses als Stützpfeiler der dezentralen Patientenversorgung. Eine Schließung des KH wäre eine Katastrophe für die Region - Ansbach ist schließlich fast 45 Kilometerweit weg.

b) die Einrichtung einer Fußgängerzone innerhalb der Stadtmauern. Bewohner der Altstadt und Touristen würden es uns danken.

c) die Suche nach geeigneten Standorten für Windkraft- und Solaranlagen mit finanzieller Beteiligung der Bürger. Unser steigender Energiebedarf und die Notwendigkeit des Ausstiegs aus der Verbrennung fossiler Energieträger macht Erneuerbare unverzichtbar.

Zu meiner Person

Ich lebe zur Miete zusammen mit meiner Lebensgefährtin in Hohenschwärz 26. Wir haben eine Tochter von 13 Jahren.

Platz 24: Gudula Dreskes-Böhm

Vor 7 Jahren bin ich mit meinem Mann nach Dinkelsbühl gekommen. Bis zu dieser Zeit haben wir mit unseren 2 Söhnen auf der denkmalgeschützten Margarethenhöhe im 'melting pot' Essen gelebt. Mir und meinem Mann war es sehr wichtig, unser Familienleben den sich ständig ändernden Bedürfnissen und Ansprüchen entsprechend zu gestalten. Während dieser Zeit entdeckte ich meine vielfältige Kreativität und meine Fähigkeit, Menschen auf unterschiedlichste Weise zu unterstützen und zu begeistern. Sehr hilfreich war mein abgeschlossenes Sprachenstudium für meine Tätigkeit als Dozentin für englische Sprachkurse ebenso wie auch als Coach für unterschiedlichste Ansprüche. Nebenbei begann ich meine eigene Mode zu kreieren. Meine Leidenschaft, fremde Menschen in fremden Kulturen kennenzulernen, lebe ich seit meiner Kindheit aus.

Frei nach dem Motto von Gustav Heinemann: "Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er/sie bewahren will", wollten mein Mann und ich mit seinem Eintritt ins Rentenalter den Sprung in ein komplett neues Leben wagen. Das historische und denkmalgeschützte Dinkelsbühl mit seinem vielfältigen Kulturangebot lud uns geradezu ein. Was nach 2012 passierte: Kinoschließung und Pläne für ein City-Outlet in Dinkelsbühl, der Bürgerkrieg in Syrien und die sog. Flüchtlingskrise. Mit unserem Engagement konnten wir mit anderen Aktiven den Kinoverein 'Programmänderung' gründen, das City-Outlet verhindern und als hauptamtliche Flüchtlings- und Integrationsberaterin habe ich mich bis März 2019 auf allen Ebenen des persönlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebens für die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Menschen engagiert, wobei Hilfestellung zur Integration höchste Priorität hatte.

All dies passt zu meinem Lebensmotto: Veränderung ja, um zu bewahren, was wichtig ist.

Daher ist es eine klare Fortsetzung meines Engagements, mich für die Liste der Grünen als Stadtratskandidatin zur Verfügung zu stellen, um vielleicht die Möglichkeit zu bekommen, die Stadtpolitik entsprechend zu beeinflussen.

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