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5. Jugend, Kultur und Bildung

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Das schulische Angebot in Dinkelsbühl ist relativ gut aufgestellt, dennoch wünschen wir uns in Zukunft noch mehr Engagement vom Landkreis und der Stadt bei der Gestaltung außerunterrichtlicher Aktivitäten und AGs. Gerade diese Projektarbeit ist es, in der Schülerinnen und Schüler praxisnah lernen können. Außerdem möchten wir GRÜNE die Schulen bei Schaffung von Angeboten zum freien Lernen unterstützen.  

Wir befürworten es, Schulsozialarbeit und schulpsychologische Betreuung an allen Schulformen zu implementieren und Schule nicht nur als Lernort zu sehen. Wir möchten die Schulen demokratischer machen und die Wirkungsmöglichkeiten von Schüler*inennmitverantwortung und Elternbeirat stärken. Außerdem setzen wir uns für eine Vernetzung der Dinkelsbühler Schulen untereinander ein, die trotz der einzigartigen Campus-Situation meist relativ isoliert für sich planen und unterrichten.

Wir müssen neue Formen der Mitsprache für junge Menschen in unserer Stadt wagen, zum Beispiel durch regelmäßige offene Jugendversammlungen oder die Gründung eines Jugendbeirates. Junge Menschen sollen motiviert werden, sich für die Entwicklung ihrer Stadt zu interessieren und sich beteiligen können. 

Junge Menschen wünschen sich Freiräume und Orte, an denen sie unter sich sein und sich selbst entfalten können. Die Chancen durch die Entstehung des Kinder- und Jugendzentrums in der alten Hauptschule müssen genutzt werden. Allerdings befürchten wir, dass nach der aktuellen Planung den Jugendlichen ein Konzept „vorgesetzt“ werden könnte, mit dem sich nur wenige identifizieren können. Daher muss das Angebot im Zentrum von Kopf bis Fuß gemeinsam mit den Jugendlichen geplant und konzipiert werden und basisdemokratisch organisiert sein. Wir wünschen uns, dass sich dort Studierende und Auszubildende, die einen Lernarbeitsplatz brauchen genauso wohl fühlen wie jüngere Schülerinnen und Schüler, die Freunde treffen, ihren Nachmittag gestalten wollen oder Musik machen wollen. 

Die kulturellen Institutionen in unserer Stadt, wie zum Beispiel das Landestheater, die Kinderzeche und die Knabenkapelle, haben sich zu großen Erfolgsgeschichten entwickelt. Dieser Weg muss weiter verfolgt werden. Die Kulturvielfalt unserer Stadt muss auch weiterhin gefördert werden. Dazu gehört für uns GRÜNE, dass die Stadt auch private Initiativen finanziell fördert.

Unser Ziel ist, dass alle unabhängig von Alter, finanziellem Hintergrund und Handicap an Dinkelsbühls Kultur- und Bildungsangeboten teilhaben können. Öffentliche Bibliotheken, die für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht zugänglich sind, sind nicht mehr zeitgemäß. Aus diesem Grund fordern wir den Umzug der Stadtbücherei Dinkelsbühl in barrierefreie Räumlichkeiten. Im Zuge dessen wollen wir die Bücherei – angemessen an eine Stadt unserer Größe – ausbauen, um ein größeres Angebot an verschiedensten Medien und Veranstaltungen zu realisieren.

Kultur und vor allem das Landestheater sollte auch finanziell schwächeren Personen zugänglich sein. Während der Sommerfestspiele kostet die günstigste Eintrittskarte für Schüler*innen, Studierende und Empfänger*innen von Arbeitslosengeld 17€ – das ist sehr viel Geld für Menschen, die aus verschiedenen Gründen kein oder nur ein geringes Einkommen haben. Wir fordern daher die Reduzierung der Eintrittspreise für Schüler*innen, Studierenden, Schwerbehinderten, und Arbeitslosengeldempfänger*innen und die Einführung einer Kultur-Karte für Jugendliche.

Wir GRÜNE stehen zur städtischen Musikschule in Dinkelsbühl. Sie ist die einzige Musikschule, die für alle Kinder unserer Stadt zugänglich ist ­– die Unterrichtskosten dürfen weiter nicht weiter steigen. Der für Kultur zuständige Touristik Service leistet gute Arbeit, doch liegt der Fokus zum größten Teil auf dem Tourismus. Wir fordern die Schaffung einer Stelle eines Kulturbeauftragten zur besseren Vernetzung der privaten und öffentlichen Kulturinstitutionen. So können Synergieeffekte besser erkannt und genutzt werden.

Um auch Jugendliche besser in das kulturelle Geschehen unserer Stadt einzubinden, müssen wir es schaffen, Jugendlichen mehr Kulturangebote zu unterbreiten als gerade. Dazu gehören Konzerte, Filmabende, Theaterprojekte oder Tanzveranstaltungen.

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