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2. Mobilität und Verkehr

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Um den Anforderungen gerecht zu werden und Mobilität klimafreundlich zu gestalten, ist klar, dass sich Mobilitätspolitik dringend ändern und wir eine Verkehrswende einläuten müssen. Dieser Verantwortung muss die Stadt Dinkelsbühl in Ihrer Verkehrspolitik künftig gerecht werden, wie wir GRÜNE schon seit langem fordern.

Das Fahrrad ist ein Schlüssel zur Verkehrswende. Dinkelsbühl hat großes Potential zu einer Fahrradstadt, da es kaum Steigungen gibt und Entfernungen in der Stadt selten über 2 km sind. Allerdings sind zur Attraktivitätssteigerung des Radverkehrs noch zahlreiche Maßnahmen nötig, zum Beispiel die Einrichtung von Fahrradwegen auch innerhalb der Kernstadt oder die Absenkung von Bordsteinen und Reduzierung von Gefahrenstellen für Radfahrer*innen. Außerdem fordern wir mehr Fahrradständer und überdachte Radstellplätze im Stadtgebiet und ein Fahrrad- und Lastenfahrradverleihsystem

Zur lokalen Verkehrswende gehört ebenfalls ein Ausbau des ÖPNV. Wir wollen eine Neukonzeption des Stadtbusses als intelligentes Flexibus-System, mit dem junge und alte Menschen in der Kernstadt und in den Ortsteilen auf Abruf mobil sein können. Damit das Angebot auch von jungen Menschen genutzt wird, gehört eine digitale Vernetzung für uns zum Konzept dazu.Diese Vorgehensweise sehen wir als langfristige und konsequente Weiterentwicklung des vorbildlichen Bürgerbus-Projektes. Außerdem setzten wir GRÜNE uns im Stadtrat, im Kreistag, und im Landtag für die Reaktivierung der Bahnstrecke von Dombühl nach Nördlingen ein. Sie wird zum Rückgrat des ÖPNV in unserer Region. 

Besonders in ländlicheren Gegenden wie unserer wird man auf das Auto auch in Zukunft nicht verzichten können. Allerdings möchten wir daran arbeiten, die Anzahl der zugelassenen PKWs pro Haushalt zu reduzieren. Um das zu ermöglichen, braucht es neben einer besseren ÖPNV- und Radinfrastruktur den Einstieg  in ein Carsharing-Netz in der Kernstadt wie in den umliegenden Ortsteilen. Darüber hinaus soll die Stadt die Bürgerinnen und Bürgern beim Umstieg auf E-Autos oder Autos mit Wasserstoffantrieb unterstützen und auch die eigene Flotte sukzessive elektrifizieren. Damit dieser Umstieg Erfolg haben kann, muss natürlich der Ausbau von Elektro- und Wasserstofftankstellen weiterverfolgt werden. 

Die Ostumfahrung als Wahlkampfthema zu inszenieren, lehnen wir ab. Es liegt nicht mehr in den Händen von Stadtrat und Oberbürgermeister, ob die Trasse gebaut wird oder nicht, sondern ist allein eine juristische Entscheidung. 

Damit Rad- und Autoverkehr in Dinkelsbühl nicht gegeneinander ausgespielt werden wie es in der aktuellen Stadtpolitik leider oft der Fall ist, und Bürgerinnen und Bürger, die nicht auf das Rad umsteigen können, nicht auf der Strecke bleiben, fordern wir ein Mobilitätskonzept, das gemeinsam mit den Dinkelsbühlerinnen und Dinkelsbühlern geplant und getragen wird und Rad, Fuß- und Autoverkehr berücksichtigt. 

Zu dieser Neuplanung der Mobilität in Dinkelsbühl gehört auch eine Verkehrsberuhigung in der Altstadt und ein Parkkonzept, das den ruhenden Verkehr in der Altstadt reduziert und Parkplätze außerhalb attraktiver und besser auffindbar macht und nicht nur finanzielle Mittel aus dem Parkproblem schöpfen soll.  Außerdem wollen wir uns dafür einsetzen, dass an einer zentralen Stelle in der Stadt, zum Beispiel am ZOB Schwedenwiese, eine Mobilitätsstation eingerichtet wird, an der Bus, Bahn, Leihfahrräder und Carsharing-Autos gemeinsam nutzbar und gut vernetzt werden. 

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