• Quelle: Artikel FLZ vom 21.11.2018 unter "Lokales" (Text verpixelt)

Zusammenstoß in der Fußgängerzone - Grüne bieten Hilfe an

Reaktion auf Artikel in der FLZ vom 21.11.2018

24. Nov. 2018 –

Pressemitteilung - Wir Ansbacher Grüne und die Grüne Jugend Ansbach möchten deshalb der betroffenen Dame anbieten, ihr bei der Versorgung behilflich zu sein, einzukaufen und sie zum Arzt zu fahren.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

als einer der Sprecher der Ansbacher Grünen bin ich ein entschiedener Befürworter der Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer und eines regelkonformen Verhaltens aller Beteiligten.

Zu dem Bericht über den Vorfall am 25.10. an der VR-Bank habe ich ein paar Anmerkungen:

1) Ist wirklich die "Entscheidung des Stadtrates" schuld?

- Der Durchgang zum Neuen Tor war damals, weil eine Engstelle an einer Baustelle, meines Wissens für Radfahrer nicht freigegeben. Ein Radfahrer AUF dem Rad hat sich also regelwidrig verhalten und hätte schieben müssen.

- Wenn die Dame vor 10 Uhr unterwegs war, und das lässt die Formulierung "so früh" vermuten, war das Radfahren in dem Bereich Neustadt an sich (ohne Baustelle) schon vor der Freigabe erlaubt. "Hohes Tempo" und Anrempeln natürlich nicht.

Der Vorfall hat aus unserer Sicht nichts mit der probeweisen Freigabe der Neustadt für den Radverkehr von 10-18 Uhr zu tun, denn er fand außerhalb dieses Zeitraums statt.
Er hätte sich vorher genauso zutragen können.

2) Wie kann man ein solches "Thema so lapidar abhandeln"?

- Entgegen der Ansicht der Dame hat der Stadtrat die Innenstadt nicht "einfach so" für Radfahrer geöffnet.
Es handelt sich um eine probeweise Öffnung, die von einer breiten Informationskampagne von Stadt, ADFC, CARINA und nicht zuletzt der FLZ :) begleitet wird.
Der Vorfall wird sicher in die Beurteilung einfließen, ob diese Probephase verlängert werden kann.
Schon deshalb wäre eine Anzeige und eine schriftliche Zeugenaussage zu dem Unfall wichtig.

3) "Wer hilft da jetzt?"

Als in der Innenstadt arbeitender Apotheker sind mir außerdem die Schwierigkeiten älterer, mobilitätseingeschränkter Menschen vertraut.

Wir Ansbacher Grüne und die Grüne Jugend Ansbach möchten deshalb der betroffenen Dame anbieten, ihr bei der Versorgung behilflich zu sein, einzukaufen und sie zum Arzt zu fahren.
(Und wir freuen uns, dass man das nun in der Innenstadt rund um die Uhr per Fahrrad erledigen kann.)
Bitte geben sie meine Kontaktdaten an die Dame weiter, damit sie sich gegebenenfalls bei mir melden kann.

Außerdem bitten wir Sie, diese Stellungnahme und unser Angebot bei Ihrer Berichterstattung zu berücksichtigen.
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Schmid

 

Meike Erbguth-Feldner
Dr. Bernhard Schmid
Bündnis 90/Die Grünen
Sprecher*innen Ortsverband Ansbach

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