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Waldwanderung mit Förster

Der Waldumbau im Heilsbronner Staatsforst hat erfolgreich begonnen

18. Okt. 2020 –

Heilsbronn: Am Samstag, den 17.10.2020 fand eine Waldwanderung mit dem zuständigen Staatsförster Max Hetzer vom Forstamt Cadolzburg im Heilsbronner Staatsforst statt. Organisiert hatte die Wanderung der Heilsbronner Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen.

Bei leichtem Nieselregen und Temperaturen um 8° C starteten circa 30 Waldinteressierte vom Wanderparkplatz am Wasserhäuschen. Beim Treffpunkt an der Waldarbeiterschutzhütte mitten im Staatsforst zeigte der Förster anhand von Kartenmaterial den Umfang seines etwa 2000 ha großen Forstreviers, das von Cadolzburg und Teilen der Frankenhöhe bis zum Heilsbronner Staatsforst reicht. Geologisch ist es Teil des fränkischen Keuper – Lias. Vom Standort wären hier Bäume wie Buchen und Eichen typisch. Tatsächlich ist aber der Bestand an Kiefern und Fichten momentan noch vorherrschend. Die heißen Sommer jedoch und lange Trockenperioden machen vor allem diesen Baumarten Probleme Die Bäume werden geschwächt und dadurch anfällig für Krankheiten und Schädlinge wie den Borkenkäfer.
Max Hetzer bewies umfangreiches Fachwissen und zeigte die natürlichen Zusammenhänge im Wald an unterschiedlichen Waldsituationen auf. Er führte die Teilnehmer zu Stellen, an denen Buchen, Eichen, Ahorn und Weißtannen auf engstem Raum als natürliche Verjüngung aufgegangen waren. Auch der Verbiss junger Baumtriebe durch das Wild, das deren Wachstum stark beeinträchtigt oder verhindert, demonstrierte Hetzer anschaulich an verschiedenen Jungtrieben. Er wies darauf hin, dass es wichtig ist, verstärkt zu jagen und den Bestand des Wildes an den Lebensraum anzupassen.

Durch seine kompetente, sachliche und begeisternde Art über „sein“ Forstrevier zu berichten, gelang es Hetzer, alle Teilnehmer anzusprechen. Er wurde mit einer Fülle von Fragen konfrontiert, die er alle anschaulich und fachkompetent beantwortete.

Bei einer kleinen Brotzeit an der Forsthütte zum Abschluss der Veranstaltung meinte Max Hetzer, dass er den Teilnehmern zwar keine großen Kahlflächen im Heilsbronner Staatsforst habe zeigen können. Das sei aber ein gutes Zeichen, weil der Waldumbau dort schon erfolgreich begonnen habe.

Eine gute Nachricht für alle, die den Wald als Naherholungsgebiet nutzen.


 

Harry Pfitzer

www.gruene-heilsbronn.de

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