Vorerst kein zusätzliches Tempo 30 in Bernhardswinden

Aus dem Umweltausschuss: Teure, langwierige Baumaßnahme, weiter Tempo 50

14.05.21 –

Ansbach/Stadtrat. In der Sitzung des Ansbacher Umweltausschusses wurde auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen das Tempo 30 in Bernhardswinden behandelt. Besonders die Gemeindestraße zwischen der Kreuzung bis zum Ortsausgang in Richtung Kurzendorf ist nach Ansicht der Grünen und vieler weiterer Stadträte sehr gefährlich. Es gibt keinen Gehsteig, immer wieder fährt hier Schwerlastverkehr, und die Strecke wird immer wieder als Ausweichroute zur Autobahn genutzt. Vor allem für die Familien mit kleinen Kindern und den Handwerksbetrieb ist die Temporeduzierung sehr wichtig.

Ein         Bild, das Text, Baum, Schild, draußen enthält. Automatisch         generierte BeschreibungDie Bernhardswindener fordern die Temporeduzierung bereits seit Jahren und unterstrichen ihr Anliegen mit einer Demo vor der Ausschusssitzung und einer Unterschriftenliste aller Anwohner:innen der betroffenen Straßenabschnitte.

Die Abstimmung fiel denkbar knapp mit 8:8 Stimmen aus. Damit wurde Tempo 30 auch von einigen Stadträten abgelehnt, die vor Ort die Gefährlichkeit der Situation anerkannt hatten.

Stattdessen wird eine deutlich teurere bauliche Veränderung nun umgesetzt.

In einigen Ortsteilen Ansbachs wurde bereits Tempo 30 für den ganzen Ortsteil schon umgesetzt, so in Kurzendorf oder Untereichenbach. Dieses Modell führt zu mehr Sicherheit, höherem Lärmschutz, bringt den Klimaschutz voran und hilft dem Erhalt der Straßen.

Bündnis 90/Die Grünen konnte die Mehrheit der anderen Ausschussmitglieder aber überzeugen, dass für Bernhardswinden die Erprobung einer flächendeckenden Tempo-Reduzierung auf 30 km/h geprüft werden muss.

 

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