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Bündnis 90/Die Grünen

in Stadt und Landkreis Ansbach

Veranstaltung Fr 16.10.15 ab 19:30 Uhr - Hunger wirksam bekämpfen! Strukturen ändern!

Anlässlich des Welternährungstag Maria Heubuch (MdEP) und Uwe Kekeritz (MdB) Fr, 16.10.2015, 19:30 Uhr, Feuerbachhaus Ansbach, Feuerbachstraße 20a

07. Okt. 2015 –

Hunger wirksam bekämpfen! Strukturen ändern! Auswirkungen der Agrarpolitik und anderer Politikfelder der Länder des globalen 

Zeit: 19:30 - 22:00 Uhr

Organisation: Maria Heubuch (MdEP) + Uwe Kekeritz (MdB)

Ort der Veranstaltung: Feuerbachhaus Ansbach, Feuerbachstraße 20a

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Hunger wirksam bekämpfen! Strukturen ändern!
Auswirkungen der Agrarpolitik und anderer Politikfelder der Länder des globalen Nordens auf sogenannte Entwicklungsländer

Dazu referieren anlässlich des Welternährungstag Maria Heubuch (MdEP) und Uwe Kekeritz (MdB) Fr, 16.10.2015, 19:30 Uhr, Feuerbachhaus Ansbach, Feuerbachstraße 20a

Im Kampf gegen den Hunger braucht es endlich eine ehrliche Analyse und Entwicklungskonzepte, die die Bedürfnisse der lokalen, kleinbäuerlichen Bevölkerung berücksichtigen und unsere Politik und Lebensweise auch im Hinblick auf ihre Auswirkungen in Entwicklungsländern anpassen.

Immer wieder wird aktuell der vermeintlich große Erfolg im Kampf gegen den Hunger hervorgehoben. Doch heute hungern weltweit noch immer mehr als 800 Millionen Menschen. Rund zwei Milliarden sind mangelernährt.

Diese Zahlen sind erschreckend und das obwohl die Welternährungsorganisation ihren Berechnungen Kalorienbedarfe zugrunde legt, die für Büroarbeit angemessen, für körperliche Arbeit jedoch absolut zu niedrig sind. Daneben waren statistische Kniffe nötig, um das Millenniumentwicklungsziel, den Hunger bis 2015 zu halbieren, nicht deutlich zu verfehlen. Am Ende schrammte man trotzdem knapp daran vorbei.

Offizielle Statistiken der Weltbank und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) besagen, dass rund 2,2 Milliarden Menschen von weniger als zwei Dollar täglich leben müssen. Selbst in Subsahara Afrika kann man sich von weniger als zwei Dollar kaum gesund ernähren.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und die übrigen G7-Staaten setzen beim Kampf gegen Hunger fatalerweise auf eine "Grüne Revolution" und damit auf industrielle Landwirtschaft. Agrarkonzerne wie Monsanto, Syngenta, Bayer und Co. freut es, da diese Politik für sie bisher unerschlossene Märkte öffnet.

Währenddessen verschärft sich die Lebenssituation der Betroffenen: Der Zugang zu Land wird zur Existenzfrage, die Biodiversität nimmt ab, die Abhängigkeit der Kleinbäuerinnen und -bauern von multinationalen Konzernen nimmt zu, Klimakatastrophen häufen sich und Menschen werden zur Flucht getrieben.

Die kürzlich von den Vereinten Nationen verabschiedeten, viel gelobten Nachhaltigkeitsziele, haben eine zentrale Schwachstelle, die beim Thema Welternährung deutlich wird: Sie sind nicht eingebunden in strukturelle Änderungen im Weltagrarbereich. Dies haben die Länder, die die Landwirtschaft mit fast täglich einer Milliarde Dollar subventionieren, verhindert.

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