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UPDATE: MAHNWACHE ZUM VOLKSTRAUERTAG

Mahnwache findet wie geplant statt

16. Nov. 2019 –

Dinkelsbühl - Aufgrund der aktuellen Ereignisse rund um die geplante Podiumsdiskussion und die im Vorfeld stattfindende Mahnwache - Die Podiumsdiskussion wurde seitens der Stadt Dinkelsbühl abgesagt, die Mahnwache findet wie geplant statt - möchten wir auch hier 2 ergänzende Pressemitteilungen des heutigen Tages veröffentlichen:

Ergänzung zur Pressemitteilung vom 13.11.2019

"Vom Rathaus wurde uns Initiatoren der Mahnwache zum Volkstrauertag am 14.11.2019, 11.30 Uhr mitgeteilt, dass das Mitglied der AFD, Richard Graupner, ausgeladen wurde. Ganz bewusst haben wir Grüne und weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger zu einer stillen Mahnwache mit Kerzen und in dezenter Kleidung eingeladen, zum Gedenken an die Opfer von Vertreibung, Diktatur, Gewalt, Unterdrückung, Nationalsozialismus und Krieg.

An diejenigen Menschen, die die Veranstaltung besuchen werden, haben wir bewusst appelliert, demokratische Reden mit Beifall zu unterstützen und so mit uns gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Nicht mehr und nicht weniger. Sollte die Podiumsdiskussion abgesagt werden, mit der Begründung, dass wir zu einer Mahnwache aufgerufen haben, so haben wir das nicht zu verantworten.

Auch nach der jetzt mitgeteilten Ausladung des AFD-Teilnehmers halten wir an unserer Einladung zur Mahnwache am Volkstrauertag fest. In Zeiten von zunehmenden rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Strömungen wollen wir ein Zeichen setzen, dass in Dinkelsbühl kein Platz für Hass und Gewalt, für Rassismus und Ausgrenzung ist.

Und noch eines möchten wir klarstellen: Dinkelsbühl ist ein kleines Städtchen. Aber hier geht es um mehr, viel mehr."

Pressemitteilung

"Wir vom Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen und weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger sind entsetzt über die Reaktion auf unsere Stille Mahnwache am Volkstrauertag. Welches Spiel wird da getrieben? Hält es unsere Demokratie nicht mehr aus, dass auf das öffentliche Auftreten von antidemokratischen Politikern mit einer Mahnwache reagiert wird, wo man derer gedenkt, die Opfer von Unterdrückung, Folter, Diktatur, Krieg und Nationalsozialismus wurden. Die unprofessionelle Ausladung des Herrn Graupner und anschließend die Aussage, dass ein weiterer Politiker nicht kommt, wenn wir weiterhin zur Mahnwache aufrufen, sind unglaublich. Wir werden an der Mahnwache festhalten. Wir werden der Opfer weiterhin gedenken.

Es ist in keiner Weise ersichtlich, warum eine Stille Mahnwache, friedlich und ohne persönliche Angriffe, einen Grund für die Absage der Veranstaltung geliefert haben soll. Das können wir nicht nachvollziehen.

Die Absage der Veranstaltung liegt nicht in unserer Verantwortung. Aus unserem offenen Brief geht eindeutig hervor, dass wir lediglich die Besucher dazu aufgerufen haben, den demokratischen Rednern Beifall zu spenden. Einige von uns wären auch zur Veranstaltung gegangen.

Es ist daher eine haltlose Unterstellung, wir würden die Besucher der Veranstaltung in eine braune Ecke stellen. Das haben wir nie gesagt, geschweige denn gedacht.

Die Mahnwache hat auch unabhängig von der Veranstaltung ihre volle Berechtigung, im Gedenken an die Opfer des NS-Terrors und aktuell als Mahnung vor den zunehmenden rechtspopulistischen und extremistischen Strömungen."

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