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Bündnis 90/Die Grünen

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  • Radfahrerperspektive entlang der Vorfahrtstraße
  • Sicht und Sichtbarkeit von Kindern
  • Rote Farbe als Radwegmarkierung wäre gut
  • Da gehört der Radweg aus unserer Sicht hin!

Unfälle mit Radelnden in Ansbach verhindern

Unfallursachen und möglichen Verbesserungen am Hohenzollerning

28. Jul. 2020 –

Ansbach. Wie aus der FLZ am 29. Juni zu erfahren war, ist an der Kreuzung Hohenzollernring/ Schalkhäuser Straße erneut ein Kind angefahren worden, das bei "grün" mit dem Fahrrad die Schalkhäuser Straße queren wollte.
Das bedauern wir sehr und es bestätigt uns in unserem Vorhaben, den Radverkehr in Ansbach sicherer und fahrradfreundlicher zu gestalten.

Aus Sicht der Ansbacher Grünen könnten für den Unfall an dieser Kreuzung auch Fehler bei der Planung des Radverkehrs am Hohenzollernring und Versäumnisse bei der Markierung der Radfurt mitverantwortlich sein:

Der Radverkehr wird auf einem höher liegenden, für Kraftfahrzeuge schlecht einsehbaren separaten Weg geführt. Auch die Radfahrenden haben keinen guten Sichtbezug zur Straße. Im unmittelbaren Kreuzungsbereich führt der Radweg über die Kurve eines Abzweigs der Schalkhäuser Straße und dann steil nach unten auf die Kreuzung zu. Radelnde sind dadurch sehr schnell und werden von rechts abbiegenden Fahrzeugen erst spät wahrgenommen.

Auf dem Radweg sind zur Verlangsamung des Radverkehrs Metallbügel aufgestellt, die aber die Wahrnehmbarkeit von Kindern zusätzlich verschlechtern und Radelnde beim Vorbeifahren von der Verkehrssituation ablenken.

Die zusammen mit den Rechtsabbiegern "grün" geschaltete Rad- und Fußwegampel zeigt zwar ein Fahrradsymbol, dem Autoverkehr ist aber wegen des fehlenden roten Belags nicht sofort ersichtlich, dass plötzlich ein Fahrrad auftauchen kann.

Der Rad- und Fußverkehr in Richtung Schalkhäuser Straße bekommt immer noch erst auf Anforderung Grün. Dies bedeutet, dass dort abbiegende Autos dem Rad- und Fußverkehr manchmal Vorfahrt gewähren müssen und manchmal nicht.

Eine Kreuzung vorher, am Aquella-Abzweig, gibt es nicht nur keinen roten Belag, sondern hier sind die Radelnden, im Gegensatz zu allen anderen Abzweigen auf der Strecke, nicht vorfahrtberechtigt. [Der rechtsabbiegende Autoverkehr hat hier zwar ein Vorfahrt-Achten-Zeichen, dies gilt aber für die entgegenkommenden Linksabbieger.]

Eine einheitliche, fahrradfreundliche Regelung am gesamten Hohenzollernring würde die Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer erhöhen, weil Autofahrerinnen und Autofahrer dann eher mit Radelnden rechnen würden.

Wir haben zur Verbesserung des Radverkehrs am Hohenzollernring folgende Vorschläge:

1) Die Radwegfurten an der Kreuzung zeitnah mit roter Farbe besser sichtbar machen.

2) Die Radwegquerung entlang des Hohenzollernrings, die bereits rot markiert sind, auf ausreichende Sichbarkeit der dortigen Farbe prüfen und gegebenenfalls neu markieren.

3) Auch am Abzweig der Hospitalstraße die Vorfahrtsregelung zugunsten des Radverkehrs ändern und mit roter Farbe markieren.

4) Dem Rad- und Fußverkehr in Richtung der Schalkhäuser Straße (Bedarfsampeln) dauerhaft mit dem Autoverkehr grün geben.

5) Den Radweg spätestens ab der Bahnunterführung in Sichtbeziehung zu den Fahrzeugen auf der Tangente bringen. Dazu muss der Weg von der abzweigenden Straße getrennt und gleichmäßig auf das Straßenniveau hinab geführt werden.

6) Die Notwendigkeit der Metallbügel vor der Ampel prüfen und, falls sich kein zwingender Grund für den Fortbestand ergibt, das Hindernis entfernen.

 

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