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Bündnis 90/Die Grünen

in Stadt und Landkreis Ansbach

Die Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann kommt am 21.08.18 nach Rothenburg.

EINLADUNG ZUR DISKUSSION

Thema: Woran krankt es im deutschen Gesundheitssystem?

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Manuela Rottmann, Bundestagsabgeordnete, stellv. Mitglied im Gesundheitsausschuss des deutschen Bundestags

WANN: am Dienstag 21.08.2018, 19:30 Uhr
WO: Gasthaus Rappen, Vorm Würzburger Tor 6-10, Rothenburg
Veranstalter: Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rothenburg


Unsere regionale Gesundheitsversorgung ist gefährdet! Auch nach der Fusion der Landkreis Kliniken mit dem Städtischen Klinikum Ansbach kommt das neue Krankenhausunternehmen nicht zu Ruhe. In der Rothenburger Bevölkerung wächst die Angst, dass die Klinik Rothenburg irgendwann geschlossen wird oder weitere Abteilung abgezogen werden. 

Lange Wartezeiten, Ärztemangel, Pflegenotstand, Kostendruck an den Kliniken, Privatisierungen und Schließung ganzer Abteilungen. Das Bild ist bundesweit das Gleiche. Vor Ort versuchen die Beteiligten meist verzweifelt, die Versorgung aufrechtzuerhalten. Die Entscheidungsstrukturen im Bereich Gesundheit  sind in den letzten Jahren immer undurchschaubarer geworden, immer weiter weggerückt von dem Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger auf eine gute Versorgung. Das darf nicht sein: Verlässliche Gesundheitsversorgung braucht Politik, die Verantwortung übernimmt.

Darüber wollen wir mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Fachpublikum aus dem Bereich Gesundheit und Pflege sprechen.

Vor der Hauptreferentin wird unser lokaler Landtagsabgeordnete und Landtagskandidat Martin Stümpfig aus Feuchtwangen, auf die lokale Situation der gesundheitlichen Versorgung eingehen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Themenabend Artenwund bewegt viele nach Herrieden

Europaabgeordneter Martin Häusling zeigt Dimension der Herausforderung

03. Aug. 2018 –

Pressemitteilung

Artenschwund stoppen

Herrieden. Die Artenvielfalt in Bayern geht rasant zurück. Dem Verzeichnis der gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten mussten in den letzten Jahren zahlreiche neue Arten hinzugefügt werden. Selbst vor Jahren noch häufige "Allerweltsarten" der offenen Agrarlandschaft wie Feldlerche, Goldammer oder Grasfrosch mussten mittlerweile aufgenommen werden!  Diese Entwicklung ist auch im Landkreis Ansbach nachzuvollziehen. Aus diesem Grund haben die vier Organisationen: Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Franken AbL, Bioland, der Bund Naturschutz und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam den Europaabgeordneten Martin Häusling, selbst Biobauer und Agrarexperte für die Veranstaltung „Artenvielfalt in der Landwirtschaft erhalten“ nach Herrieden eingeladen. 

 

Nach den einleitenden Worten des Landtagsabgeordneten Martin Stümpfig aus Feuchtwangen, begann der aus Hessen stammende Häusling, seinen Vortrag mit einer Frage an den vollbesetzten Saal: „Geht es auch anders? Kann man mit stabilen Systemen, gesunden Pflanzen, weniger Gift, mit Ökolandbau den Artenschwund stoppen?“ im nachfolgenden 60 minutigen Vortrag ging Häusling auch auf die Herausforderungen für die konventionelle und biologisch-wirtschaften Landwirte in Europa ein.

 

„Es ist höchste Zeit, das Gerangel um Minimalzugeständnisse für mehr Umwelt- und Naturschutz zu beenden und mutig die Trendwende auf dem Acker und im Stall einzuläuten! Es werden nicht  nur „Schädlinge“ sondern auch Nützlinge durch Monokulturen und Gifteinsatz dezimiert.“ so Martin Häusling

 

In der Diskussion wurde auch nochmal auf die vom bayerischen Landesamt für Umwelt schon im Jahr 2004 zentralen Gründe für den Artenschwund eingegangen, wie die anhaltende Intensivierung auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und der galoppierende Flächenverbrauch für Straßen, Siedlung und Gewerbe. „Die bäuerliche Landwirtschaft ist ein Opfer dieser zukunftsfeindlichen Entwicklung.“ so Martin Häusling

 

„Die anstehenden Verhandlungen zur gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) bieten die Chance, die Rahmenbedingungen zu ändern.“ so Martin Häusling

 

Zur Diskussion um Bio oder Regional gibt es für Jürgen Schilling, von Bioland: „Regionales Bio. Da stehen nicht nur die Tiere  in der Region, sondern auch das Futter kommt ohne lange Transport wege von hier. Jeder ist Verbraucher und  kann mit seiner  Kaufentscheidung für bayrische Bioprodukte dafür sorgen, dass die ökologischen Vorteile  des  Bioanbau in Bayern zum Tragen kommen.“

 

„Wir verlieren wertvolle landwirtschaftliche Strukturen, wenn die Politik nicht umsteuert“, so Isabella Hirsch, von der AbL Franken.

„80% der Gelder für die Landwirtschaft fließen an Großbetriebe mit großen Flächen und Monokulturen. Kleinteilige Betriebe mit vielfältigen Strukturen sind hier benachteiligt. Eine Landwirtschaft die Artenvielfalt schützt und gesunde regionale Lebensmittel herstellt, mit einem ausreichenden Einkommen für die Landwirtsfamilien muss das Ziel der Agrarpolitik sein. Wir haben die Verantwortung auch für die Generation nach uns“, so Hirsch

 

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  • Sven Höfler - Direktkandidat Stimmkreis Ansbach-Süd (Merkendorf)
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  • Listenkandidatin Gabriele Müllender (Merkendorf)

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