Reaktor-Explosion

Vor 36 Jahren und Auswirkungen heute

26.04.22 –

Heilsbronn: Wenige Tage ist es her, dass die Russische Armee das Gelände um den Sarkophag verlassen hat.

Auch diesmal werden wieder Menschen sterben. Von ihren Führungskräften fehlinformiert mussten sich die Soldaten in den verseuchten Boden eingraben. Sie gefährdeten damit sich im höchsten Maße durch das Einatmen von radioaktiven Partikeln. In der Sperrzone gibt es zudem noch viele Zonen in denen die Strahlung so hoch ist, dass ein Aufenthalt maximal 1 Woche hinnehmbar wäre.

Hinzu kommt noch die Beschädigung der Fernüberwachung der internationalen Atomenergiebehörde IAEA des Sarkophages und der restlichen 3 stillgelegten Reaktoren durch Kriegseinwirkung.

Außerdem wurden radioaktive Präparate aus den Laboren gestohlen.

Nicht allein die Technik ist nicht beherrschbar, sondern die Menschen versagen. Unvollständige Bedienungsunterlagen, schlechte Ausbildung und übertriebener Ergeiz sind die Gefahren, die in den Risikoabschätzungen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Liste ist lang: Windscale UK, Gundremmingen A, Lucens Schweiz, Harrisburg USA, Tschernobyl UDSSR, Fukuschima Japan.

Auch die Kriegseinwirkungen wurde nicht ausreichend berücksichtigt. Kein Atomkraftwerk der Welt ist vor Krieg sicher! Es muss kein direkter Treffer des Reaktorkern sein. Es ist ausreichen, wenn die Peripherie beschädigt wird. Statt Zunami genügen auch Treffer von Raketen in Hilfsaggregate und Stromversorgung um den Supergau auszulösen.

Die Atomlobby setzt auf den, auch mit deutschen Steuergeldern geförderten EPR- Reaktor. Dort lässt man die Kernschmelze als Auslegungsfall zu und versucht den durchgehenden Kern in einer gigantischen Keramikpfanne mit Wasserkühlung aufzufangen.

Das Eingeständnis den Atommeiler, die Technologie letztlich nicht zu beherrschen wird als Sicherheits Plus verkauft.

Der Atomausstieg ist und bleibt der Kernpunkt Grüner Klimapolitik

 

(GR)

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