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  • Quelle: Open-Street-Map (modifiziert)

Pressemitteilung zum Radweg Ansbach - Leutershausen

Positionen und Trassenvorschläge der Ansbacher Grünen

20. Okt. 2020 –

Ansbach/Ortsverband. Am 17.09.2020 erschien in der FLZ der Artikel "Lückenschluss in weiter Ferne" zum aktuellen Stand des Radwegs Leutershausen - Ansbach. Die Ansbacher Grünen haben sich mit dem Thema bei ihrem Ortsverbandstreffen am 7.10.2020 beschäftigt und nehmen hiermit dazu Stellung:

 

Wir Ansbacher Grünen begrüßen die Initiative der Stadt Leutershausen und den aktuellen Baufortschritt des Radwegs. Grundsätzlich sollte im weiteren Verlauf aber einige Grundsätze beachtet werden, damit der Radweg später auch angenommen wird.

Der Ortsverbandssprecherin Tina Leinstein ist es wichtig, dass die Verbindung mit wenig Höhenmetern und ohne Steilanstiege möglichst direkt geführt wird. Ein Streckenverlauf entlang der Bahnlinie böte hierfür gute Voraussetzungen. "Eine Kreuzung der Staatsstraße an einer unübersichtlichen Stelle in Hannenbach und die Führung auf einer Nebenstraße dort lehnen wir ab."

"Durch die Nutzung vorhandener Feld- und Wirtschaftswege soll der Flächenverbrauch möglichst gering gehalten werden." meint der Stadtrat Oliver Rühl dazu. Er kritisiert den parallel zur Staatsstraße 2246 geplanten Verlauf im Bereich des Scheerweihers. "Dort haben wir bereits eine gute Verbindung auf der alten, für Autos gesperrten Straße, da muss keine teure neue Trasse gebaut werden, die zudem noch unnötige Höhenmeter enthält."

Die Fraktionssprecherin Meike Erbguth-Feldner wundert sich, dass die Stadt Ansbach bisher nicht aktiv geworden ist: "Warum wird auf unserer Gemarkung nicht auch schon gebaut?" Die Verzögerung habe aber nun den Vorteil, dass man den Verlauf des Radwegs noch einmal diskutieren kann. Zum Beispiel könne im Bereich Dornberg auch der schon vorhandene Verbindungsweg genutzt werden, der sich schnell für einen Bruchteil der Kosten eines Neubaus verbessern lässt."

Der Ortsverbandssprecher Dr. Bernhard Schmid weist auf einen konkreten Streckenvorschlag hin, der ein guter Kompromiss aller Anforderungen sein könnte (siehe Karte aus OpenStreetMap, modifiziert): "Die Route (rote Linie) vermeidet eine Teilung der landwirtschaftlichen Fläche bei Hannenbach. Sie ist von der Straße und von den Orten aus gut einsehbar. Hannenbach würde über den vohandenen Wirtschaftsweg (grün) angeschlossen, auch von Neunkirchen gibt es schon teilweise einen separaten Weg dorthin (grün). Im Bereich zwischen Lengenfeld und Dornberg könnte mit etwas Grunderwerb direkt an die alte Straße am Scheerweiher angeschlossen werden (rote Linie). Noch einfacher wäre es, den bestehenden Wirtschaftsweg bei Dornberg zu nutzen (gepunktet)."
Alternativ ist östlich von Lengenfeld für die Grünen auch eine Trasse auf der Nordseite der Staatsstraße (gepunktet) denkbar, ebenso eine Variante nördlich der Bahntrasse bei Hannenbach (gepunktet).

In die Planungshoheit der Stadt Leutershausen wollen die Ansbacher Grünen nicht eingreifen, sondern einen Dialog über den besten Trassenverlauf anregen und dazu beitragen, dass der "ferne Lückenschluss" etwas näher rückt.

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