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  • (c) Wolf Kehrstephan

Naturschutz ist Lebensqualität

Klingenweiher und Eichenbachtal retten

07. Jun. 2021 –

Ansbach/Ortsverband. Klingenweiher und im Eichenbachtal bestechen durch ihre Kleinräumigkeit und Vielfältigkeit. Viele heimische Arten finden zwischen Wasserflächen, Streuobstwiesen, Trockenrasen, Feuchtwiese und Wald ihr zu Hause und lassen sich gerne beobachten.

Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig die Natur vor der Haustür ist. Viele haben im letzten Jahr ihre nähere Umgebung neu kennen und Erholung und Spaziergänge in der Natur schätzen gelernt. Gerade in Zeiten von Corona und angesichts des Klimawandels ist es täglich augenscheinlich, dass Naherholungsbereiche und intakte Natur nicht outgesourct werden können und dürfen, sondern fußläufig erreichbar sein müssen.

In Ansbach-Pfaffengreuth – in der Nähe des Klingenweihers – soll nach den Wünschen der Stadt ein weiteres Baugebiet entstehen. Der aktuelle Flächennutzungsplan lässt eine Bebauung auf dem Plateau zwischen dem bestehenden Baugebiet (Akazienstraße) bis zur B13 zu. Detailliertere Planungen sehen derzeit ein Gebiet bis an den geschützten Landschaftsbestandteil Klingenweiher vor.

Gleichzeitig enthält der Flächennutzungsplan eine Tangente, die sogenannte Eyber Ostspange, die nach den damaligen Planungen direkt entlang des Schutzgebiets Klingenweiher verlaufen soll. Viele Stadträte betonten zwar, dass sie die Tangente nicht bauen wollen. Eine Herausnahme aus einem künftigen Flächennutzungsplan wurde jedoch sowohl von der Verwaltung als auch der Mehrheit des Stadtrates abgelehnt. Diskutiert wird auch eine Trasse durch das Eichenbachtal.

Der geschützte Landschaftsbestandteil Klingenweiher entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Schutzgebiet mit Biotopcharakter. Eine Verbindung der Biotope mit den Biotopflächen im Eichenbachtal zu einem Biotopverbund hilft den Lebensraum vieler Tiere zu sichern. Beim derzeitigen alarmierenden Rückgang der Arten und ihrer Biodiversität ist dies bitter nötig.

Das Ziel von Bündnis 90 /Die Grünen ist es, Ansbach zu einer lebenswerten, klimaneutralen Kommune zu entwickeln, in der der Flächenfraß auf ein Minimum reduziert und Schutzgebiete erhalten oder gar ausgeweitet werden. Sie stellen ein hohes Gemeingut dar, das es zu bewahren gilt. Um den nötigen Wohnraum zu schaffen, muss es vorrangig um eine Innenentwicklung des Stadtgebietes wie z.B. des Messezentrums und der Ortskerne vor einer Ausdehnung des Siedlungsgebiets gehen. Sogenannten „Donut“-Städten und Ortsteilen, die innen ausbluten, außen aber immer mehr wachsen, muss entgegen gewirkt werden. Auch Ansbach sollte sich in diesem Sinn auf dem Weg machen.

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