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Bündnis 90/Die Grünen

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Lebensqualität sichern!

Sechs Bausteine für nachhaltige Stadtentwicklung - Anliegen ortsansässiger Bürger*innen ernst nehmen

14. Sep. 2020 –

Herrieden – Mit Ausweisung des neuen Baugebietes „Schrotfeld 15.4“ wird Herrieden um über 1.000 neue Einwohner*innen wachsen. Um eine hohe Lebensqualität zu sichern, haben die GRÜNEN Herrieden-Bechhofen im Gespräch mit Bürger*innen im Rahmen der AG Stadt- und Ortsentwicklung sechs Bausteine für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet: Mischung von Wohn- und Bevölkerungsgruppen, Entwicklung zum klimaneutralen Baugebiet, Verkehrsberuhigung, Garantie einer wohnungsnahen Kindertageseinrichtung, Erhöhung der Aufenthaltsqualität, Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser und Starkregen.

„Unser Ziel ist es, neue Baugebiete so zu entwickeln, dass sich sowohl zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner als auch Anwohnerinnen und Anwohner in den benachbarten Wohngebieten wohlfühlen! Wir wollen, dass unsere Stadt und ihre Ortschaften lebenswert bleiben!“, erklärt Franziska Wurzinger, Fraktionsvorsitzende
der GRÜNEN im Stadtrat und Mitglied des Bau- und Verkehrsausschusses. Deshalb haben die Herrieder GRÜNEN, bevor sich der Stadtrat in einem Workshop mit dem neuen Baugebiet Schrotfeld 15.4 beschäftigt hat, mit Anwohner*innen das Gespräch gesucht, um deren Anliegen frühestmöglich in den politischen  Entscheidungsprozess einzubeziehen. „Eine Weiterentwicklung unserer Stadt kann nur dann erfolgreich sein, wenn wir frühzeitig die ortsansässige Bevölkerung einbeziehen. Leider war es pandemiebedingt nicht möglich, öffentlich zu einer Veranstaltung einzuladen“, unterstreicht Matthias Rank, stellvertretender  Fraktionsvorsitzender. Wohngebiete leben von einer guten Nachbarschaft und einem sozialen Miteinander. Deshalb setzen sich die GRÜNEN mit Nachdruck dafür ein, dass neben einem ausgewogenen Verhältnis aus Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern, altersgerechte Wohnungsformen ermöglicht werden. „Zudem sollen Kinder bereits in Herrieden ansässiger Familien im Rahmen eines „Einheimischenmodells“ die Möglichkeit erhalten, vor Ort einen Bauplatz zu erhalten“, ergänzt Rank.

Unter anderem durch kostenlose Energieberatungen und Informationen für Baubewerber*innen sowie die Entwicklung eines Konzeptes zur Energieversorgung des Baugebietes über Nahwärme- oder Kaltwärmenetze soll das Plan- zu einem klimaneutralen Baugebiet werden. „Der Ausgleich der CO2-Emissionen durch den
Einsatz regenerativer Energien ist im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Deshalb müssen Bauherrinnen und Bauherrn bei der konkreten Umsetzung im Rahmen ihres Bauvorhabens durch die Stadt unterstützt werden“, unterstreicht Max Hertlein, Mitglied der GRÜNEN-Fraktion und Sprecher der GRÜNEN
Arbeitsgemeinschaft Klima-Energie-Naturschutz. Zur Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit im Wohngebiet soll die Ausweisung von Tempo 30-Zonen und Spielstraßen beitragen. Gleichzeitig muss unnötiges Verkehrsaufkommen in den benachbarten Wohngebieten vermieden und diesem mit geeigneten Maßnahmen entgegengewirkt werden. Dies geschieht einerseits durch die Einrichtung sicherer Fuß- und Radwege, andererseits durch die Entlastung der Erschließungsstraße durch zwei Zufahrtsstraßen über die Hohenberger Straße. „Da auch die Hohenbergerinnen und Hohenberger von der Erweiterung des Schrotfeldes betroffen sind, muss zwischen Herrieden und Hohenberg die Geschwindigkeit auf 50 km/h reduziert werden.“, ergänzt Hertlein.

Mit dem erwarteten Zuzug junger Familien wächst auch der Bedarf an Kinder- und Krippenplätzen. „Im neuen Baugebiet muss deshalb eine wohnortnahe Kindertageseinrichtung an der Hohenberger Straße vorgesehen werden, damit sie von Bewohnerinnen und Bewohnern des gesamten Schrotfelds und angrenzender
Wohngebiete fußläufig erreicht werden und zusätzlicher Verkehr innerhalb des Wohngebietes – sogenannter Hohl- und Bringverkehr – vermieden werden kann.“, erklärt Norbert Brumberger, GRÜNES Ratsmitglied und Sprecher des Ortsverbandes. Lokale Auswirkungen des Klimawandels im Siedlungsraum wie extreme Hitze und
hohe Niederschlagsmengen sollen durch bebauungsfreie Flächen gemindert werden. Deshalb sind neben einer baulichen Verdichtung ausreichend Grünflächen zu schaffen, damit die Attraktivität des Wohngebietes gesichert wird. Außerdem gilt es,
bei der Ausweisung des neuen Wohngebietes die Hochwasser- und Starkregenrisiken zu prüfen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen, um Anwohner*innen optimal zu schützen.

Hintergrund
Bürgerbeteiligung nach dem Motto „Mitreden, Mitentscheiden, Mitmachen“ ist den GRÜNEN in Herrieden besonders wichtig. Deshalb finden auch weiterhin die Sitzungen der thematischen Arbeitsgruppen weiter statt. Diese beschäftigen sich mit „nachhaltiger Stadtentwicklung“, „ökologischer Landwirtschaft und bio-regional-
fairen Produkten“, „menschen- und umweltgerechten Verkehrsgestaltung“, „Klima und Naturschutz“ sowie „sozialem Miteinander“ in Herrieden und seinen Ortschaften.

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