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Klimaschutz durch Glasfaser-Internet

Aktion Ökologischer Fußabdruck

24. Mär. 2021 –

Heilsbronn: Kupferbasierte Netze verbrauchen bei einer angenommenen Auslastung von 50 bis 100 Prozent drei bis siebzehnfach mehr Strom als echte Glasfasernetze. Verglichen wurde der Stromverbrauch pro Bitrate.

Die Bundestagsfraktion der Grünen fordert, für den Festnetz- und Mobilbereich "den weitreichenden Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes als klimafreundlichste und effizienteste Übertragungstechnik zu beschleunigen". Das Breitbandförderprogramm des Bundes soll dafür "ein Update" erhalten, der von der Bundesregierung für 2025 geplante Rechtsanspruch auf schnelles Internet vorzeitig "im Rahmen eines erschwinglichen Universaldienstes zügig umgesetzt" werden.

Je stärker die Datenraten steigen, desto größer ist das Einsparpotenzial der Glasfaser"

Würde es eine deutschlandweite Versorgung mit echten Glasfasernetzen geben, so ließen sich pro Gigabit/s bis zu 1.100 Megawatt an elektrischer Leistung gegenüber kupferbasierten Netzen einsparen. Das entspricht fast der Leistung des siebtgrößten deutschen Kohlekraftwerks "Schwarze Pumpe", das auf 1.600 MW kommt. "Obwohl wir in Bezug auf FTTC-Netze ( Kupferleitung) einige optimistische und für FTTH-Netze ( Glasfaser) sehr konservative Annahmen getroffen haben, sind FTTH-Netze in jedem Szenario (deutschlandweit, städtische- und ländliche Gebiete) nachhaltiger als FTTC-Netze. Das Gutachten zeigt außerdem klar: Je stärker die Datenraten steigen, desto größer ist das Einsparpotenzial der Glasfaser", erklärt Prof. Dr. -Ing. Kristof Obermann von der Technischen Hochschule Mittelhessen .

 

 

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