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Bündnis 90/Die Grünen

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  • Quelle: Wikimedia Commons, Bert Jäger [[File:DBP 1956 243 Hebamme.jpg|DBP_1956_243_Hebamme]]

Internationaler Hebammentag am 5. Mai

Pressemitteilung des Arbeitskreis Frauen der Ansbacher Grünen

05. Mai. 2021 –

Ansbach/Arbeitskreis Frauen. Es gibt alarmierende Zahlen zur Situation der Hebammen in Deutschland, die die Verantwortlichen der Politik zur Kenntnis nehmen und Abhilfe schaffen sollten. Immer mehr Hebammen geben ihren Beruf teilweise oder ganz auf und der schon bestehende Hebammen-Mangel wird immer größer.
Die Bedingungen des Berufes sind für eine dauerhafte Ausübung zu schlecht: Obwohl bei uns fast jeder Mensch durch den Dienst der Hebammen und Entbindungshelfer das Licht der Welt erblickt, erhalten sie keine für die Arbeitsbelastung und Verantwortung angemessenen Vergütungen, sind die Stellenschlüssel in Kliniken zu schlecht, ist freiberufliche Ausübung durch die Umstände sehr erschwert, mangelt es an Studienplätzen für die akademische Ausbildung, fehlt es an der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Dabei verbessert laut Weltgesundheitsorganisation eine gute Hebammenversorgung 50 mütterliche und kindliche Gesundheitsfaktoren. So sollte es im Interesse aller liegen, dass die Bedingungen für den Hebammenberuf erheblich verbessert werden durch Reform der Haftpflicht für Gesundheitsberufe, bessere Stellenschlüssel, eine deutliche Korrektur der Vergütungen nach oben und eine ausreichende Zahl an Studienplätzen.

Doch es gibt auch Positives zu vermelden: Die Stadt Ansbach stellt in diesem Jahr 20.000 € für die Hebammenversorgung bereit, die es nun gerecht zu verteilen gilt.
Wir freuen uns über alle Hebammen, die trotz der widrigen Umstände in diesen Zeiten so gute Arbeit leisten! Der AK Gesundheit von Bündnis 90/Die Grünen arbeitet gerade an einem Positionspapier zu der Situation der Hebammen, das punktuell genauer ins Detail gehen - z. B. zur Gebührenordnung der Hebammen – und zu gegebener Zeit veröffentlicht wird.

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