InterFranken betreibt Greenwashing

MENSCHlich - Dr. Herbert Sirois - Historiker

25.08.22 –

Kreistagsfraktion. Um ihr umstrittenes InterFranken-Vorhaben erneut zu reaktivieren, versuchen es die Verantwortlichen nach 20 Jahren des Scheiterns nun mit einer Greenwashing-Kampagne. Bedauerlicherweise folgt der Kreistag erneut mit Mehrheit den durchsichtigen Argumenten und macht sich wieder einmal auf, das Pleiten, Pech und Pannen-Projekt zu reanimieren. Wiederbelebung soll nun die Zusage bringen, ein Planfeststellungsverfahren für eine InterFranken-Autobahnausfahrt stellvertretend für den Zweckverband einzuleiten sowie an den Überlegungen für den unglaublich teuren Bau der Kreisstraße AN4neu festzuhalten. InterFranken verspricht dafür eine unbelegte Wasserstoffperspektive, für die es keinerlei Grundlage gibt, eine lange in der Zukunft verortete Option auf ein Bahnterminal, für welches jedoch die gesetzlichen Voraussetzungen fehlen, sowie glorreiche Ansiedlungsperspektiven, die, wie immer, streng geheim sind. Die exorbitanten Kosten für diese Versprechungen, die mit großen Schritten auf die 100-Millionen-Grenze zuschreiten, sollen dabei durch Quadratmeterpreise gedeckt werden, die für unseren Raum jeder Grundlage entbehren. Da man sich in der Vergangenheit im InterFranken-Projekt häufig der Taktik des Täuschens, Vertuschens und Verschleierns bedient hat, vertieft die bestehende Situation das Misstrauen der Kritiker, da zu vermuten steht, dass hier mit aller Gewalt ein Bebauungsplan durchgedrückt werden soll, um am Ende doch nur ein flächenvernichtendes und verkehrsintensives Großlogistikprojekt auf der grünen Wiese umzusetzen, so wie es seit zwei Jahrzehnten der Plan für InterFranken ist!

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