Grüne im Landkreis im Austausch

mit Integrationsbeauftragter Reitelshöfer

05.05.21 –

Arbeitskreis Asyl und Integration. Wie ist die Situation der Geflüchteten im Landkreis in der Pandemie? Wie kann künftig eine Vernetzung zwischen Ehrenamtlichen, Behörden und Geflüchteten im Landkreis funktionieren? Wie kann der Landkreis künftig unbegleitete minderjährige und weibliche Geflüchtete unterstützen? 

Um sich über diese und weitere Fragen auszutauschen, traf sich der Arbeitskreis Asyl und Integration des Kreisverbands Ansbach von Bündnis 90/Die Grünen am vergangenen Montag virtuell mit der Integrationsbeauftragten des Landkreises Ansbach, Christine Reitelshöfer. Reitelshöfer, seit letztem Jahr Integrationsbeauftrate des Landkreises, betonte, dass die Kinder von Geflüchteten im Homeschooling nicht abgehängt werden dürfen. Einig waren sich alle Teilnehmenden darin, dass dafür eine vollständige Abdeckung der Unterkünfte im Landkreis mit WLAN essenziell ist. Aktuell leben laut Christine Reitelshöfer etwa 1500 Menschen mit Asylstatus bzw. im Antragsverfahren im Landkreis.

Die Teilnehmer*innen aufseiten der Grünen, von denen die meisten vor Ort in Initiativen zur Betreuung und Integration Geflüchteter aktiv sind, sprachen sich dafür aus, die Geflüchteten selbst mehr in die Organisation mit einzubeziehen. Außerdem wurde betont, dass die Wohnraumsuche zunehmend schwieriger wird und mehr Unterstützung von Seiten des Landkreises nötig ist. Beate Jerger hebt dabei hervor „Das Problem trifft nicht nur Geflüchtete, sondern alle benachteiligten Gruppen“. Auch der Landtagsabgeordnete Martin Stümpfig nahm, neben einigen Gemeinde- und Kreisräten, am Austauschtreffen teil. 

Der Arbeitskreis Asyl und Integration hat sich vor 6 Monaten wiedergegründet. Diskutiert wird im Arbeitskreis nicht nur über Fragen der Situation der Geflüchteten vor Ort im Landkreis und die kommunale Integrationspolitik, sondern über politische Positionen von Bündnis 90/Die Grünen zu Asyl- und Migrationsfragen, wie etwa die Etablierung eines europäischen Asylsystems oder die menschenunwürdige Situation in den Lagern an den europäischen Außengrenzen. Ein Anliegen der Gruppierung ist es, die Einzelschicksale von Migrant*innen im Landkreis deutlicher zu machen. Koordiniert wird der Arbeitskreis gegenwärtig von Sabine Stein-Hoberg (Stadträtin Ansbach), Beate Jerger (Herrieden) und David Schiepek (Stadtrat Dinkelsbühl). 

 

Bei Rückfragen:David Schiepek

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