Grüne halten Wort: Geregelter Verkehr für mehr Lebensqualität!

18.02.22 –

Die Mitglieder der Grünen Ratsfraktion der Stadt Herrieden begrüßen die Installation der Tempo 30-Verkehrsschilder in der Münchener Straße und die Einrichtung von Tempo 50 zwischen Hohenberg und Herrieden. Die Grünen engagieren sich auch weiterhin für Sicherheit und Lärmschutz der Bürgerinnen und Bürger.

Herrieden. Seit ihrer Gründung setzen sich Herriedens Grüne konsequent für eine intelligente und innovative Verkehrslenkung ein. Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen und Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner zu reduzieren, sind streckenbezogene Geschwindigkeitsreduzierungen eine sofort wirksame Maßnahme. Während die Einrichtung von Tempo 30 beispielsweise für den Bereich der KiTa an der Evangelischen Kirche in der Ansbacher Straße sowie für die Bushaltestelle in Rauenzell beim Landratsamt beantragt wurden, sind nun die ersten Schilder in der Münchener und Hohenberger Straße aufgestellt.
„Wir Grüne haben gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern bereits 2020 konkrete Maßnahmen erarbeitet, um Belastungen durch unreguliertes Verkehrsaufkommen für Anwohnende zu mindern und die Sicherheit für Verkehrsteilnehmende zu erhöhen!“, betont Fraktionsvorsitzende Franziska Wurzinger. „Die Erweiterung der Tempo 30-Strecke in der Münchener Straße und die Sicherung der
Ortsverbindungsstraße zwischen Herrieden und Hohenberg durch eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h sind sofort wirksame Lösungsansätze!“

Weniger Lärmbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner

Neben erhöhter Verkehrssicherheit, insbesondere für zu Fuß Gehende und Radfahrende, sowie einem gleichmäßigeren Verkehrsfluss, spielen wahrnehmbare Lärmentlastungen eine zentrale Rolle: „Ich freue mich, dass der Beschluss zur Temporeduzierung auf der Münchener Straße nun umgesetzt wurde. Der Lärm wird spürbar weniger und die Sicherheit verbessert sich auf diesem engen Straßenabschnitt deutlich. Hoffentlich klappt das bald auch auf den weiteren Straßen in Herrieden mit hohem Verkehrsaufkommen. Warum müssen erst schwere Unfälle passieren, bevor man reagiert?“, erklärt Günter Pöschko, Anwohner der vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße.
„Wir Grüne Herrieden setzen uns für Geschwindigkeitsreduzierungen auf allen städtischen Hauptverkehrsstraßen und an den Eingängen unserer Ortsteile ein. Die enorme Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner muss mit einer spürbaren Verkehrsberuhigung begegnet werden!“, kommentiert Stadtrat Matthias Rank. „Gerade an den Eingängen unserer Altgemeinden sind Trichterlösungen von Tempo 70 auf Tempo 50 angezeigt und an der Querung der Hohenberger und Nürnberger Straße für Schulkinder ist unserer Meinung nach Tempo 30 zwingend geboten!“ Die Ergebnisse der Verkehrsschau durch Landratsamt und Polizei seien aus Sicht der Grünen Fraktion teilweise nicht nachvollziehbar. „Im Juni 2021 wurde vom Gesetzgeber im § 1 der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung neu aufgenommen, dass das oberste Ziel die Verkehrssicherheit ist. In der Gesetzesbegründung heißt es: „Verkehrssicherheit geht vor Flüssigkeit des Verkehrs“. Vor Ort können wir nicht erkennen, dass diese Änderung von den verantwortlichen Verkehrsbehörden umgesetzt wird“, ergänzt Wurzinger.

Intelligente Maßnahmen ermöglichen schnelle Hilfe

„Ein entscheidender Baustein sind darüber hinaus Lärmschutzmaßnahmen an den Hauptverkehrsstraßen, wie der Nürnberger, Hohenberger, Neunstetter, Münchener und Ansbacher Straße. Dies können zum Beispiel die Beseitigung vorhandener Unebenheiten der Fahrbahn als auch die Verlegung der Ortsschilder stadtauswärts sein. Insbesondere setzen wir uns dafür ein, dass die Stadt die Installation von Schallschutzmaßnahmen vornimmt und ein Förderprogramm für private Schutzmaßnahmen auflegt, was bereits im Bau- und Verkehrsausschuss beraten wird!“, unterstreicht Rank.

Mehr Handlungsspielraum für Kommunen

Auch sei der Blick über Herrieden hinaus zu richten. Die Gemeinde Burgoberbach, flankiert von einer breiten Allianz an Unterstützerinnen und Unterstützern, reichte vor Kurzem beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eine Petition zur Erweiterung der Kompetenz von Kommunen zur Einrichtung von Geschwindigkeitsreduzierungen ein. Der Bayerische Städtetag initiierte einen Vorstoß, damit Kommunen mehr Handlungsspielraum bei der Festlegung von Geschwindigkeitsbegrenzungen erhalten. „Wir Grüne Herrieden unterstützen beide Initiativen ausdrücklich. Für den Vorstoß des Städtetages fand sich im Stadtrat jedoch keine Mehrheit.“, bedauert Franziska Wurzinger.

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