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Grüne für eine bessere Lenkungswirkung bei der Parkraumbewirtschaftung

CarSharing-Standorte, überdachte Fahrradständer, Gebühren die alle Kosten decken

21. Okt. 2019 –

Die Ansbacher Grünen haben mit der Mehrheit des Stadtrats in der letzten Stadtratssitzung einer Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung zugestimmt. Über das Beschlossene hinaus wünscht sich der Ortsverband der Grünen aber eine intensivere Lenkungswirkung; weg von abgestellten Fahrzeugen auf Ansbachs Straßen hin zum Radfahren und ÖPNV.

In den Straßenzügen mit Parkraumbewirtschaftung möchten wir - neben Parkautomaten und Hinweisen auf den gültigen Anwohnerparkausweis - Akzente für eine ökologischere Infrastruktur setzen; also mehr gut gekennzeichnete CarSharing-Standorte, Bäume und Fahrradabstellplätze; letztere auf Flächen wie am Landratsamt, Martin-Luther-Platz, oder Karlsplatz durchaus auch mit Überdachung und Lademöglichkeit.

Der Preis eines einzelnen Parktickets sollten dabei nicht unter der psychologischen Grenze von einem Euro liegen, sondern eher bei dem eines Einzeltickets für den Bus. Und erst wenn die Tageskosten für das Parken in Ansbach die eines Tagestickets übersteigen, entfaltet sich eine Lenkungswirkung, die zu einem Umdenken bei der Wahl des Verkehrsmittels führt. [Die Park-and-ride-Möglichkeiten sollten dagegen günstig bleiben.]
Die Parkgebühren dürfen nicht nur die Kosten der Automaten, der Sanierung oder des Baus von Parkplätzen decken. Sie müssen darüber hinaus den Verlust des nicht mehr zugänglichen öffentlichen Raums ausgleichen. Dieser Raum ist gerade im Zentrum kostbar.
Das Prinzip des Wertausgleichs sollte im übrigen auch für die Gebühren der Anwohnerparkausweise gelten. Dann fällt es leichter, CarSharing einfach mal auszuprobieren. Da etwa fünf Anwohner ein CarSharing-Auto nutzen können, sind plötzlich vier Stellplätze frei. Und die stehen dann nicht nur für die anderen parkenden Autos zur Verfügung, sondern z. B. auch für die oben genannten Fahrradständer und straßenbegleitende Bäume.

Kann das eingenommene Geld von der Stadt durch die Anschubfinanzierung eines breiteren und günstigeren ÖPNV-Angebotes an die Bürger zurückgegeben werden, ist dies um so besser. Denn damit würden ja auch unsere oben genannten Meßlatte für die Höhe der Parkgebühren wieder sinken.

 

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