Fukushima Mahnt; Ukraine macht Sorgen

11. Jahrestag des mehrfach Super-GAUs

11.03.22 –

Heilsbronn: Zum 11ten Jahrestag sind unsere Gedanken zunächst bei den weltweiten Opfern der menschlichen Überheblichkeit mit den Urkräften des Atoms Kriege zu führen, Energie zu erzeugen und damit die Zukunft von tausend nachfolgenden Generationen zu belasten.

Mit aller Kraft versucht die Atomlobby Aufgrund des Krieges in der Ukraine, Teile der CDU, CSU und abgehalfternden Bossen von Industrieverbänden Atomkraft als alternativlos zur Klimarettung und als Ersatz der Öl und Gaslieferungen aus Russland darzustellen.

In der Ukraine ist die notwendige Stromversorgung durch Kampfhandlungen gestört. 2 AKWs wurden durch Kampfhandlungen erobert und es kam zu Bränden. Die Internationale Atomaufsichtbehörde kann derzeit ihre Überwachungsfunktion nicht ausüben. Der Korrosionsschutz des Milliarden teueren Sarkophages in Tschernobyl basiert auf einer reibungslosen Stromversorgung. Die Kampfhandlungen führten zu einer in Mitteleuropa meßbaren Erhöhung der Radioaktivität.

Der Ausfall externer Stromversorgung bei einem AKW gehört zu den gefährlichsten Vorkommnissen:

Gundremmingen A: Notkühlung überflutet Reaktorgebäude. Wirtschafticher Totalschaden nach Ausfall externer Stromanbindung.

Tschernobyl: Nukleare Explosion des Reaktors bei einem Experiment um Nachweis zu erbringen, dass Ausfall externer Stromversorgung beherrscht werden kann.

Fukushima: Supergau an 4 Reaktoren nach Ausfall externer und interner Stromversorgung.

 

Hier die CO2 Fakten:

1 Kilowattstunde Atomstrom: 65 bis 146g CO2

1 Kilowattstunde Windstrom: 4 bis 10g CO2

Also selbst im schlechtsten Fall 6 mal höherer Beitrag zur Klimaerwärmung durch Atomstrom!

Von den Kosten pro KWh ganz zu Schweigen. (RG)

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