Führung in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf

23.07.22 –

Triesdorf. Die Gelegenheit, sich über Innovationen in der Landwirtschaft im Rahmen der Reihe „Grünen Wege“ zu informieren, ließen sich über 20 Teilnehmer*innen nicht entgehen. Direktor Otto Körner und der Leiter des Bereichs Pflanzenbaus, Markus Heinz begannen mit einem historischen Rückblick in der Markgrafenzeit und schlugen den Bogen zu moderner Technik in Form des „Farmdroids“. Dieses solargetriebene und GPS-gesteuerte Fahrzeug übernimmt das Säen und Unkrauthacken und reduziert Handarbeit sowie Pflanzenschutzmittel in erheblichem Maße. Das Gerät ist kein Prototyp mehr, sondern bayernweit bereits 80 mal im Einsatz.

Bei der Feldbegehung wurden ökologische Mulchkonzepte zur Maisdüngung, sowie die Lupine, als Eiweißpflanze der Zukunft gezeigt. Die gezüchtete Lupine wächst auf heimischen Böden und hat den gleichen Eiweißgehalt wie Soja. Kontrovers diskutiert wurde die Frage, wie stark ökologisch die landwirtschaftliche Lehre in Triesdorf heute ist und wo die Reise für die Landwirtschaft unter den geänderten weltweiten Rahmenbedindungen hingeht.

Weiter ging es zur sog. Beetlebank, einem ca. 5 Meter breiten, blühenden Erdwall, der sich nach kurzer Zeit zu einem Insektenhotspot entwickelt. Untersuchungen der Biodiversität zeigten, dass dies ein wirksames Mittel zur Biotopvernetzung ist.

Zum Abschluss kamen die Gäste im „Pomoretum“ in den Genuss heimischer Apfelsäfte und Destillate.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer*innen und unsere Gastgeber von den Landwirtschaftlichen Lehranstalten.

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