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Expertengespräch zu Fahrradparkhaus am Ansbacher Bahnhof

Förderung von Bund und Land für bessere Fahrradinfrastruktur nutzen

16. Mär. 2021 –

Ansbach/Stadtratsfraktion. Im Februar 2021 trafen sich auf Initiative der Ansbacher Stadtratsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen einige Rad-Expertinnen und -Experten zu einer Webkonferenz, um die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur am Ansbacher Bahnhof zu beraten.

Derzeit gibt es 355 Stellplätze (Bügel bzw. Raster) auf 25x23 Meter (Westteil) und 25x15 Meter (Ostteil). Diese sind in der Regel überfüllt und bieten gerade für hochwertige Fahrräder keine sichere Abstellmöglichkeit. Ein Teil ist so ungünstig konstruiert, dass auch bei ihrer korrekten Nutzung Fahrräder sehr leicht „Achter“ bekommen. In Ansbach mit seinen Hanglagen gibt es einen steigenden Trend zu teuren E-Bikes, die einen sicheren Aufbewahrungsort am Bahnhof benötigen.

Folglich waren sich die Beteiligten des Radgesprächs einig, dass Ansbach ein sicheres, überwachtes Parkhaus für Fahrräder braucht und freuen sich darüber, dass in die mittelfristige Finanzplanung des Haushalts bereits Gelder für Fahrradparkhaus/Abstell-anlagen eingeplant wurden. Das ist eine gute Zukunftsinvestition der Stadt, die die Fraktion der OLA in die Haushaltsberatungen eingebracht hatte.

Insgesamt befürworten die Teilnehmer:innen eine Kombination aus den bestehenden einfachen, überdachten Abstellplätzen und einen Fahrrad-Parkhaus. Die Art des Parkhauses hängt von den verfügbaren Flächen ab. Dazu stellte Sabine Stein-Hoberg einen Parkhaus-Turm „Bikesafe“ der Firma Wöhr vor, der beispielsweise in Reutlingen bei der Firma Bosch steht. Ein großer Vorteil dieser vollautomatischen Variante ist, dass bei wenig Flächenverbrauch und Personalkosten etwa 120 Fahrräder sicher aufbewahrt werden können. Meike Erbguth-Feldner stellte mehrere Fahrradparkhaus-Varianten vor. Neben reinen „Parkhäusern“ gibt es in vielen Städten mittlerweile sog. Radstationen, die neben sicheren Abstellflächen auch Leihräder, Informationen zur Stadt, Reparaturen und Toiletten anbieten. Mittels einer Chipkarte haben Kund:innen immer Zugang zu ihren Rädern. Gerade auch für den zunehmenden Fahrradtourismus ist so eine Einrichtung zur sicheren Verwahrung der Räder und des Gepäcks ein attraktives Angebot.

Wir freuen uns über das Interesse der Stadtverwaltung an dem Fachgespräch. Nach aktuellen Informationen finden derzeit wichtige Gespräche und Vorarbeiten statt. Die Mitglieder des Fachgesprächs setzen große Hoffnung in das Engagement der Stadtverwaltung, damit die nötigen Vorbereitungen und Planungen zügig durchgeführt werden. Dies ist entscheidend, damit Förderungsmöglichkeiten (70-90% Förderung) durch Bund und Land genutzt werden, die es bis Ende diesen Jahres gibt.

Die Beteiligten des Fachgesprächs wünschen sich auch mehr Engagement der Deutschen Bahn, die für eine „Bike-and-Ride"-Offensive an Bahnhöfen wirbt, mit der 100.000 neue Fahrradabstellplätze bis Ende 2022 geschaffen werden sollen. Der Bahnhofumbau bietet die Chance, dies baldmöglichst umzusetzen. Wenn die Bahn in Ansbach weitere Flächen zur Verfügung stellen würde, ließe sich ein bahnhofsnahes Fahrradparkhaus gut realisieren.

Von den Radverbänden nahmen Sigrid Strobel (1. Vorsitzende Carina e.V.), Werner Wiegner (Vorsitzender Radsportgemeinschaft Ansbach), Manfred Birke (Sprecher ADFC Ansbach), Tobias Pape (Sprecher VCD Ansbach) teil. Zusätzlich unterstützten Ingrid Eichner und Michael Söllner den Diskurs, die Kenntnisse von weiteren Fahrradparkhäusern einbrachten. Von den Parteien beteiligten sich Werner Forstmeier, Friedmann Seiler, Martin Berberich (alle ÖDP), Boris-André Meyer (OLA), Dr. Bernhard Schmid, Eva Schmid (Grüne Ansbach) und Manfred Eschenbacher (Grüne Lichtenau).

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