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Der zu lange Weg zum „Fahrradland“ und zur „Fahrradstadt“

Pressemitteilung der Ansbacher Grünen zum Tag des Fahrrads am 3.6.2021

02. Jun. 2021 –

Ansbach/Ortsverband. Kaum sind die Sonnenstrahlen etwas wärmer, sieht man in Ansbach wieder mehr Radlerinnen und Radler. Und wie jedes Jahr stehen manche ratlos am Schlossplatz. Erst vor ein paar Tagen wurde Stadträtin Meike Erbguth-Feldner dort gefragt: „Wie komme ich denn weiter nach Windsbach...?“ oder „… nach Nürnberg?“. „Der Schlossplatz ist nur eine der zahlreichen Stellen in Ansbach, an denen man sieht, dass der Radverkehr schlichtweg vergessen oder nicht mitgedacht wird.“, so Meike Erbguth-Feldner.

Glaubt man den bundespolitischen Verlautbarungen, ist die Verkehrswende zugunsten des Fahrrades schon längst im Gang. Schließlich sollen ja laut dem „Nationalem Radverkehrsplan 3.0“ bis 2030 lückenlose Radverkehrsnetze und Infrastruktur in hoher Qualität entstehen. Ein aus Sicht der Ansbacher Grünen wichtiger Schritt, um die Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen. Dafür sei aber in Ansbach leider in den letzten Jahren viel zu wenig getan worden. „Das Radverkehrskonzept der Stadt liegt seit 2009 relativ unbeachtet in der Schublade, und neue fahrradfreundliche Regelungen in Bundesgesetzen werden einfach nicht genutzt.“, so Dr. Bernhard Schmid, Sprecher des Ortsverbands der Grünen.

Um mehr Menschen auf das Rad zu bringen, brauchen sie mehr Sicherheit und Orientierung und dabei möglichst noch Freude am Radfahren. Verkehrsplanung müsse deshalb in erster Linie an den Rad- und Fußverkehr denken. Weniger umweltfreundliche Verkehrsmittel sollten demnach zweitrangig betrachtet werden. Um dies zu erreichen, halten die Ansbacher Grünen diese fünf Strategien für besonders wichtig:

  1. Ansbach braucht Hauptrouten und Achsen, auf denen Radler:innen die Stadt problemlos durchfahren können. Diese sollten lückenlos sein - wo möglich - auf breiten separaten Wegen führen und die Ortsteile anschließen.

  2. Wichtig ist eine gute, einheitliche und durchgängige Beschilderung für Besucher:innen und Einheimische. Zu oft enden Radwege und Radrouten einfach im „Nichts“.

  3. Wo Radelnde und motorisierter Verkehr sich enge Straßen teilen, muss das Tempo auf 30 km/h reduziert werden.

  4. Mit der Anschaffung von überdachten Fahrradständern wurde zwar begonnen, diese reichen aber nicht aus. Die große Zahl der am Bahnhof abgestellten, oft sehr wertigen Fahrräder kann am besten in einem Fahrradparkhaus untergebracht werden; möglichst mit einem Fahrradleih und einer Reparaturstation.

  5. Eine gute Unterstützung für Kommunen, die sich aufmachen, eine attraktive Fahrradstadt zu werden, bietet die AGFK, die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen, mit ihrer Mitgliedschaft. Diese Unterstützung sollte Ansbach endlich nutzen verbunden mit den vielfältigen Förderprogrammen zur Verbesserung der Radinfrastruktur.

Meike Erbguth-Feldner, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Ansbacher Stadtrat &

Dr. Bernhard Schmid, Sprecher des Ortsverbands Ansbach von Bündnis 90 / Die Grünen

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