• Foto privat: Hummel auf Jelängerjelieber

Chancen vertan

Antrag im Heilsbronner Stadtrat abgelehnt

Was in anderen Gemeinden wie Hollfeld, Hassfurt, Dachau, Regensburg, Erlangen ....gute Praxis ist geht in Heilsbronn nicht. Die aufgeführten Gemeinden verzichten auf Glyphosat auf ihren eigenen Flächen. In Heilsbronn wird der Vorrang für Bio- Bewirtschaftung der städtischen Pachtflächen abgelehnt.

02. Mär. 2018 –

Mit einem Ja zu unserem grünen Antrag, in Zukunft die landwirtschaftlichen Flächen der Stadt bevorzugt an Biobauern zu verpachten, hätte die Stadt Heilsbronn ein Zeichen setzen können. Nur ein Zeichen, weil die alten Verträge weiterhin bestehen bleiben und es nur dann zu einer Neuverpachtung kommt, wenn landwirtschaftliche Flächen an die Stadt zurückgehen.

Es wäre auch ein Zeichen gewesen, dass die Politik vor Ort die großen Probleme Klimaerwärmung , Insektensterben und Gefährdung des Trinkwassers auch als ihre Aufgabe ansehen. Denn da liegt vieles im Argen.

Gerade Franken hat ein Nitratproblem. Viele Messstellen in Mittelfranken überschreiten den Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter Wasser. Verursacher ist die Landwirtschaft mit zuviel Vieh, zuviel Gülle, auch aus den Biogasanlagen, und zuviel Kunstdünger. Die eingesetzten Pestizide wie Glyphosat, Neonicotinoide, Flupgradifurone und wie sie alle heißen, sind auch im Wasser zu finden. Alle Hinweise deuten darauf hin, dass die Pestizide mitverantwortlich sind für das massenhafte Sterben der Insekten. Wenn es keine Bienen, Hummeln, Falter und Schmetterlinge mehr gibt, wer bestäubt dann die Obstbäume und Pflanzen?

In Paris haben wir uns verpflichtet die Treibhausgase zu senken. Ein Weg dazu ist es, die ökologische Landwirtschaft zu fördern, die für eine artgerechte Tierhaltung steht, die einen geschlossenen Stoffkreislauf anstrebt und keinen mineralischen Dünger und Pestizide verwendet. Deshalb produziert der Ökolandbau nur ein Drittel des Treibhausgasausstoßes pro Hektar und Jahr gegenüber dem konventionellen Landbau (868 kg CO²eq/ha/J ökologisch zu 2431 kg CO²eq/ha/J konventionell).

Dafür muss die Politik die richtigen Weichen stellen und diese Chance haben wir hier vertan.

 

Mit grünen Grüßen

Gabi Schaaf

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