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Artenvielfalt braucht alte Wälder und Bäume

Grüne für mehr Schutzzonen auf Ansbacher Gemarkung

15. Mär. 2019 –

Zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März fordern die bayerischen Grünen mehr Platz für einheimische Artenvielfalt in den bayerischen Wäldern.

„Wir brauchen mehr ökologische Waldbewirtschaftung und Forstwirtschaft in Bayern. Die Belange des Natur- und Artenschutzes müssen bei der Bewirtschaftung stärker berücksichtigt werden. Vor allem müssen Alt- und Totholz als Lebensraum für Tiere erhalten bleiben.
Wir fordern einen dritten Nationalpark in Bayern, um Tieren und Pflanzen Lebensräume zu geben. Zudem wollen wir finanzielle Anreize für private Waldbesitzerinnen und -besitzer schaffen, damit sie Artenschutz betreiben. Es braucht außerdem mehr Försterinnen und Förster in Bayern, um die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern“, so Sigi Hagl, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Bayern.

Die Vorsitzende der Ansbacher Grünen, Meike Erbguth-Feldner weist darauf hin, dass der Wald im eigenen Garten anfängt. „Bäume und Büsche in der Stadt bieten vor allem Vögeln und Insekten Schutz und Lebensraum. Deshalb braucht Ansbach eine Baumschutzverordnung. Die Städte Schwabach oder Bamberg sind da schon weiter.“

Auch der Gedanke des Nationalparks könnte auf die lokale Ebene heruntergebrochen werden, meint der Co-Vorsitzende Dr. Bernhard Schmid. „Ansbach hat mit dem Scheerweiher bisher nur ein Gewässer als Naturschutzgebiet. Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, auf Ansbacher Gemarkung auch einen Wald zum Naturschutzgebiet zu machen. Zum Beispiel am Scheerweiher, im Dombachtal, in der Feuchtlach oder an der Bernadotte-Wiese. Auch beim Vertragsnaturschutzprogramm Wald, das zum Beispiel das Belassen von Biotopbäumen und Totholz im Wald honoriert, gibt es auf Ansbacher Gebiet noch Luft nach oben. “

Zum Tag des Waldes bieten die Ansbacher Grünen am 21. März eine kurze Wanderung („Laufend im Gespräch“) im Wald am Bocksberg/Scheerweiher an. Treffpunkt ist die Haltestelle Sonnenstraße der Linie 751 in Schalkhausen um 9 Uhr. Rückkehr gegen 12 Uhr.

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