Unser Programm für den Landkreis Ansbach bis 2026

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Unser Kreistagsflyer als PDF-Dokument zum Download hier, dort finden Sie unsere wichtigsten Forderungen und Wahlziele, sowie alle Kandidat*innen die wir zur Kommunalwahl aufgestellt hatten und für uns Richtschnur unserer Politik bis 2026 darstellt.

Jetzt für die Zukunft

Unsere Kommunalpolitik blickt nicht nur auf das Hier und Jetzt, sondern ermöglicht eine gute Zukunft für alle. Wir brauchen starke GRÜNE Politiker*innen, die im Bewusstsein unserer globalen Verantwortung lokal gute Entscheidungen auf den Weg bringen. Mit Engagement, Mut und Kreativität stehen wir für eine ökologische, weltoffene und sozial gerechte Politik.

Haushaltsrede 2021 für die Grüne Kreistagsfraktion Landkreis Ansbach

00:29 min.: Einführung, Einordnung 01:15 min.: Dank an Kreiskämmerin 02:10 min.: Wille zur Gestaltung fehlt 03:19 min.: Scheitern an den Vorgaben des bayrischen Klimagesetzes 04:01 min.: Biodiversität und Artenlandkreis Ansbach 06:30 min.: Ökologische Themen und verfehlte Anreize, politischer Skandal Autobahnausfahrt 08:20 min.: Müllvermeidung 09:13 min.: Erhalt unserer Krankenhäuser 10:58 min.: kreiseigene Pflegeheime 12:10 min.: Straße und Verkehr 14:00 min.: JobCenter, Sozialverwaltung 16:30 min.: Unsere Schulen 17:29 min.: Schlussbemerkung

Kreistagsseite


Keine Neonicotinoide auf die Felder ausbringen

Pressemitteilung

11.06.21 –

Kreistagsfraktion. Die Grünen im Landkreis Ansbach fordern in ihrer Pressemitteilung vom 11.06.2021: Keine Neonicotinoide auf die Felder ausbringen!

Im Landkreis Ansbach wurden auf 744 Hektar mit dem Wirkstoff Thiamethoxam gebeizte Zuckerrüben ausgesät. Das soll die Zuckerrüben vor schädigenden Insekten schützen. Das Mittel ist allerdings so giftig, dass auch im nächsten Jahr auf dieser Fläche keine blühenden Pflanzen wachsen dürfen, um die Bienen nicht zu gefährden. Nachdem das Neonicotinoid Thiamethoxam 2008 für den Tod von 18 Tausend Bienenvölkern im Rheintal verantwortlich war, wurde es 2018 endlich EU-weit verboten.

Andy Zeller, Biobauer und Kreisrat: "Heute ist die Honigbiene bei uns nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier. Allein in Deutschland erbringen Bienen eine Bestäubungsleistung von 3,8 Milliarden Euro. Die Honigbiene trägt also maßgeblich zu guten Ernten und ökologischer Artenvielfalt bei."

Nicht nur Wild- und Honigbienen leiden unter dem Giftstoff, sondern auch viele Pflanzen und Tiere, die gesamte Artenvielfalt auf den Flächen ist bedroht. Doch jedes Jahr beantragt die Zuckerindustrie aufs Neue eine Sonderzulassung im Landwirtschaftsministerium für die Verwendung von Thiamethoxam, die immer genehmigt wird.

„Es gibt keine legitimen Gründe dafür, für 2022 wieder eine Sonderzulassung zu bewilligen. Es widerspricht einer guten fachlichen Praxis, ein derartig giftiges Insektizid zu verwenden, um einem möglichen Schadensbefall der Zuckerrübenpflanzen vorzubeugen“ so Gabi Schaaf, Agraringenieurin und Kreisrätin der Grünen.

Und Wirkstoff ist nicht gleich Wirkstoff. Gerade Insektizide wie die Neonicotinoide sind besonders gefährlich und gehören weltweit verboten. Deshalb fordern wir Grünen weniger Pestizide und mehr ökologischen Anbau in Deutschland.

„Dafür brauchen wir Bildung und finanzielle Maßnahmen, die es Landwirt*innen ermöglicht ihre Betriebe in eine nachhaltige Richtung zu entwickeln und gut von Ihrer Arbeit leben zu können“, so Isabella Hirsch.

Wir Grünen stehen für eine Agrarwende, die neben der Lebensmittelerzeugung auch den Klimaschutz und die Artenvielfalt im Fokus hat.

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