Unsere Listenkandidatin für die Landtagswahl im Stimmkreis Ansbach-Nord: Gabi Schaaf

Gabi Schaaf

Landtagswahl 2018, Listenplatz 11, Stimmkreis 505, Ansbach Nord

aus Heilsbronn, 53 Jahre alt, geboren in Kempten im Allgäu

Agraringenieurin (FH) seit über 25 Jahren tätig in der biologischen Landwirtschaft, 3 erwachsene Söhne

Ich bin Mitglied der Grünen seit den neunziger Jahren, seit 2008 Stadträtin in Heilsbronn, seit 2013 Kreisrätin im Landkreis Ansbach und Kreissprecherin im KV Ansbach.

Wichtig ist für mich der Umwelt- und Naturschutz. D.h. die biologische Landwirtschaft und die artgerechte Tierhaltung zu fördern, Glyphosat und andere Pestiziden zu verbieten, keine Gentechnik und kein Nitrat im Trinkwasser. Die natürlichen Lebensräume der Pflanzen und Tiere müssen erhalten werden, auch um das massenhafte Sterben der Insekten zu stoppen. Es muss jetzt Schluss sein mit dem Flächenfraß von täglich 11 ha in Bayern.

Wichtig ist für mich auch die soziale Gerechtigkeit. Dazu gehört zum Beispiel „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, Bildungschancen für Alle und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Es gibt viel zu tun, um die Zukunft nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Dafür will ich mich einsetzen, denn „ein weiter so“ zerstört unsere Lebensgrundlagen und die unserer Kinder und Enkel.

Leserbrief von Gabi Schaaf, Stadt- und Kreisrätin

„Regional ist nicht das neue Bio,“ wie immer wieder behauptet wird.  Die biologische Landwirtschaft unterscheidet sich in wichtigen Punkten von der konventionellen Landwirtschaft.  Bio verwendet keine Pestizide, verzichtet auf mineralischen Dünger, braucht kein Gensoja aus Übersee als Futtermittel und verpflichtet sich zu einer artgerechten Tierhaltung, die an die Fläche gebunden ist. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird außerdem noch regelmäßig kontrolliert.

In der konventionellen Landwirtschaft wird dagegen „gespritzt, was nötig ist“. Deshalb werden jährlich in Deutschland 5 000 Tonnen Glyphosat auf die Felder verteilt. Und gerade hier in Mittelfranken haben wir ein massives Problem mit unserer Wasserqualität. Die hohen Nitratwerte im Wasser kommen ursächlich aus der Landwirtschaft, die zuviel Gülle und mineralischen Dünger auf die Felder ausbringt.

Deshalb hat regional einkaufen nichts mit Bio zu tun. Regional ist regional. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

Gabi Schaaf, Agraringenieurin

Stadt- und Kreisrätin bei Bündnis 90/Die Grünen

 

Veröffentlicht am 07.Mai 2018 in der FLZ

Diese Website ist gemacht mit TYPO3 GRÜNE, einem kostenlosen TYPO3-Template für alle Gliederungen von Bündnis 90/Die Grünen