Betriebsbesichtigung bei Firma Arcon Feuchtwangen mit Dieter Janecek
vom 18.01.2012
Gleich zwei Termine hatten ich und unser Landesvorsitzende Dieter Janecek am
Freitag den 13.01.12 bei unserem Besuch in Feuchtwangen zu bewältigen.
Zunächst stand eine Betriebsbesichtigung der Fa. Arcon auf dem Programm.
Dort ist man spezialisiert auf Flachglasveredelung.
In aufwändigen Verfahren werden dort Wärmedämmschichten oder
Sonnschutzschichten auf die Gläser aufgebracht, um vor allem in Großgebäuden
den Energieeinsatz zu verringern. Ebenfalls spezialisiert hat sich die Fa. Arcon
auf Schallschutzgläser, Sicherheitsglas und Siebdruckverfahren, mit welchen
Glasfronten optisch aufgewertet können. Dr. Bernhard Söder, Geschäftsführer
der Fa. Arcon empfing zusammen mit einigen Mitarbeitern die Delegation der Grünen
und gab in einer Einführungsrunde einen Abriss über die Firmenstruktur
und die Produktpalette der Fa. Arcon. Neben dem Stammwerk in Feuchtwangen mit
220 Mitarbeitern, beschäftigt der Flachglashersteller noch 80 Mitarbeiter
in seinem Werk in Jena.
Arcon-Produkte kommen weltweit zum Einsatz, unter anderem wurde die Fassade
des Flughafens in Barcelona großflächig mit Sonnenschutzglas aus
Feuchtwangen verkleidet.
Dr. Bernhard Söder wies in seinem Einführungsvortrag auf die zukünftigen
Herausforderungen bezüglich der Wärmedämmung im Gebäudebereich
hin und begründete dies mit der explodierenden Energiepreisentwicklung
und den Erfordernissen des Klimaschutzes.
Bei einem Rundgang durch die Produktionshallen wurden im Anschluss den Besuchern
die einzelnen Produktionsschritte von Mitarbeitern des Betriebes erläutert.
Ich bin beeindruckt: „Diese Firma hat sich die Energiewende auf die Fahnen
geschrieben“ und „so kann’s gelingen“. Dieter Janecek,
attestierte: „Nachhaltiges Unternehmertum ist die Zukunft. Das zeigt die
Fa. Arcon eindrucksvoll, die mit ihren hochintelligenten und energieeffizienten
Produkten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leistet und gleichzeitig
qualifizierte Arbeitsplätze für die Region bietet“. Und so die
Forderung des Landesvorsitzendes weiter: Wir brauchen endlich gesetzliche Rahmenbedingungen,
um die Sanierungsquote im Altbaubereich zu erhöhen. Das wäre eine
große Hilfe für Mittelstand und Handwerk und würde die Energiekosten
in den Gebäuden deutlich senken.
Besuch im Wohnheim der Lebenshilfe in Feuchtwangen
Im Anschluss an dem Besuch bei der Fa. Arcon ging es zum Wohnheim der Westmittelfränkischen
Lebenshilfe, welches am Rande der Altstadt teilweise in den Altbaubestand des
früheren Elektrizitätswerkes integriert und mit einem neuen modernen
Gebäudekomplex ergänzt wurde.
Dieser Standort, so der für die Wohnheime zuständige Mitarbeiter
der Lebenshilfe Herr Breuker ist schon ein Teil des Wohnkonzeptes der Lebenshilfe.
Menschen mit Behinderung sollten mitten in der Stadt wohnen und möglichst
selbstständig auch die kleinen Dinge des Alltags zu Fuß erledigen
können. Empfangen wurde wir vom Vorsitzenden des Vereins und stellvertretendem
Landrat Kurt Unger. Er erläuterte das Konzept des Wohnheimes und wies unter
anderem darauf hin, dass künftig bei Projektplanungen der Lebenshilfe auch
auf die Bedürfnisse ältere Bewohner hingearbeitet werden müsse.
Von den Heimbeiräten Hartmut Zieher und Susanne Mader wurden die Besucher
anschließend durch das Haus geführt und gestatteten den Besuchern
einen neugierigen Blick in ihre Wohnräume. Bei Kaffee und Gebäck fand
abschließend noch ein reger Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern
statt.
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