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Schadensbegrenzung für bayerische Hochschulen |
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Grüne fordern Konsequenzen aus der Plagiatsaffäre um Guttenbergs Promotion Die Plagiatsaffäre um die Doktorarbeit des früheren CSU-Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg wird morgen auch den Hochschulausschuss des Bayerischen Landtags beschäftigen. „Die Affäre um Guttenbergs Promotion darf nicht den Wissenschaftsstandort Bayern in Verruf bringen“, begründete die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote einen Dringlichkeitsantrag ihrer Fraktion. Die Staatsregierung müsse deshalb zum einen entschieden jedem Versuch entgegentreten, das wissenschaftliche Fehlverhalten Guttenbergs zu bagatellisieren. Zum anderen müsse gemeinsam mit den Hochschulen die Qualitätssicherung im Promotionsverfahren verbessert werden. Ulrike Gote verwahrte sich in diesem Zusammenhang gegen den Versuch des früheren Ministers, die Universität Bayreuth an der Veröffentlichung ihrer Untersuchungsergebnisse zu seiner Doktorarbeit zu hindern. „Diese juristischen Winkelzüge werfen auch im Nachhinein noch ein bezeichnendes Licht auf den ehemaligen CSU-Star“, sagte Ulrike Gote. „Der Vorgang muss restlos und transparent aufgeklärt werden, um damit auch weiteren Schaden vom Wissenschaftsstandort Bayern und für den Ruf der Uni Bayreuth abzuwenden.“ Die Staatsregierung müsse deshalb der Universität Bayreuth auch jegliche Unterstützung bei der Aufklärung des Täuschungsvorwurfs zusichern.
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